Was für ein Auftritt auf internationaler Bühne:
Michael Bergert vom Fechtclub Radebeul hat bei der U20-Europameisterschaft in Tiflis einen herausragenden 7. Platz im Einzel belegt – das beste internationale Ergebnis seiner bisherigen Karriere.
Damit verpasste er eine Medaille nur hauchdünn – und sorgte dennoch für ein echtes Ausrufezeichen im europäischen Nachwuchsflorett.
Auf dem Weg unter die Top 8 zeigte Bergert beeindruckende Nervenstärke und taktische Reife.
Im Achtelfinale setzte er sich in einem dramatischen Gefecht mit 15:14 gegen den Ungarn Andor Zsogon durch – ein Kampf auf Messers Schneide bis zum letzten Treffer.
Noch stärker folgte der Auftritt gegen den favorisierten Franzosen Zakariya Anane: Mit einem konzentrierten und mutigen Gefecht sicherte sich Bergert einen viel umjubelten 14:12-Sieg und zog sensationell ins Viertelfinale ein.
Dort traf er auf den späteren Europameister David Sosnov aus Großbritannien. Trotz großem Kampf musste sich Bergert mit 5:15 geschlagen geben – doch zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben.
Mit Platz sieben erreichte Michael Bergert ein Ergebnis, das in dieser Form bislang noch nicht gelungen war. Der Traum von Edelmetall war greifbar nah.
Für die deutsche Mannschaft holte sein Teamkamerad Henrik Barby schließlich die Medaille und sorgte damit ebenfalls für Jubel im deutschen Lager.
Auch im Mannschaftswettbewerb zeigte Bergert gemeinsam mit dem deutschen Team eine starke Leistung. Nach einem intensiven Turnierverlauf erreichte die Mannschaft den 6. Platz.
Im Viertelfinale musste sich das Team dem starken Gegner aus Frankreich geschlagen geben – dennoch ein weiteres Top-Ergebnis auf europäischer Bühne.
Heimtrainer Robert Peche und der gesamte Fechtclub Radebeul zeigen sich stolz:
Michael Bergert hat in Tiflis eindrucksvoll bewiesen, dass er zur europäischen Spitze gehört.
Ein sensationelles Ergebnis – und ein starkes Signal mit Blick auf die kommenden internationalen Aufgaben.