
Großer Moment für den Fechtclub Radebeul:
Florettfechter Michael Bergert startet bei der Europameisterschaft in Tiflis (Georgien) – es ist bereits seine dritte EM-Teilnahme in Folge.
Starker Saisonstart
Mit Bronze in Jena sowie dem Sieg beim U20-Qualifikationsturnier in Bad Cannstatt legte Bergert den Grundstein für eine erfolgreiche Saison. Auch bei den Weltcups in Istanbul, Samorin und Madrid überzeugte er konstant – und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Deutschen U20-Rangliste.
Die Belohnung: das Ticket zur U20-Europameisterschaft im georgischen Tiflis und zur U20 Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro.
Vom Radebeuler Talent zum Nationalkader
Erst Ende Juni 2025 absolvierte der gebürtige Dresdner sein Abitur am Tannenbuschgymnasium Bonn mit einem Spitzenergebnis. Seit einigen Jahren trainiert er am Bundesstützpunkt Bonn unter Bundestrainer
Benjamin Kleibrink.
Sein Fecht-ABC erlernte Bergert bei Robert Peche im Fechtclub Radebeul – der Kontakt in die Heimat ist bis heute eng.
Aus der Bonner Trainingsgruppe haben sich mit Hendrik Barby und Linus Schulz zwei weitere Athleten für die EM qualifiziert – ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Arbeit am Bundesstützpunkt. Vierter im Bude ist Simon Polotzek aus Moers.
Zwei Chancen auf Edelmetall
Nach dem Einzelwettbewerb am Mittwoch geht Bergert am Freitag gemeinsam mit seinen Teamkameraden im Mannschaftswettbewerb an den Start.
Heimtrainer Robert Peche zeigt sich optimistisch:
„Michi hat im Einzel und im Team zwei Chancen, sich gut zu präsentieren. Wenn er locker bleibt und seinen Flow findet, ist viel möglich.“
Beim Fechtclub Radebeul sind jedenfalls alle Daumen gedrückt.
Und vielleicht gelingt es ja, Michael Bergert im Livestream aus Tiflis (ab Top 32) ins Bild zu bekommen.
Link zum Turnier: https://www.fencingtimelive.com/events/competitors/B927399C85AE4A31A6FF61E04DD6503B
„Michi hat im Einzel und im Team zwei Chancen, sich gut zu präsentieren. Wenn er locker bleibt und seinen Flow findet, ist viel möglich.“
Beim Fechtclub Radebeul sind jedenfalls alle Daumen gedrückt.
Und vielleicht gelingt es ja, Michael Bergert im Livestream aus Tiflis ins Bild zu bekommen.