Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften erfocht sich unser junges Damenflorettteam mit Cora Schaller, Isabella Lindner, Emilia Keller und Hannah Sibilla einen grandiosen 4. Platz hinter den Favoritinnen aus Tauberbischofsheim, Weinheim und Bonn. Im Gefecht um den Bronzerang unterlagen unser Damen dem OFC Bonn, die sich mit der irischen Fechterin Geneve Clarke, eine Teilnehmerin der Juniorenweltmeisterschaft ins Team holen konnten. Dies ist nach den Statuten des Deutschen Fechterbundes im Teamwettkampf der Deutschen Meisterschaften möglich, machte die Sache für unsere Mädels aber nicht leichter. 36:45 gewann das Bonner Team am Ende.

“Der 4. Platz ist ein super Ergebnis unserer Mädels, aber natürlich wünscht man sich eine Medaille, wenn man so nah dran ist. Wenn dann ein großer Bundesstützpunkt wie Bonn auch noch auf starke Fechter aus dem Ausland zurückgreifen kann, um zu gewinnen, ist es doppelt hart zu verlieren.” bilanziert Trainer Robert Peche.

Im Einzel waren insgesamt sechs Radebeuler am Start. Positiv war, dass alle in die Runde der letzten 64 Fechter einziehen konnten. Hier schieden dann Hannes Nowak, Lina Wemme, Hannah Sibilla und Emilia Keller aus.

Isabella Lindner erreichte das 32er Tableau und verlor hier gegen die Weinheimerin Luca Holland-Cunz. Am Ende der 25. Rang für die junge Sportschülerin. Cora Schaller focht eine fehlerlose Vorrunde, bezwang dann die Stuttgarterin Kieckbusch und die Weinheimerin Hassinger. Erst im Achtelfinale konnte die 16-jährige Radebeulerin von der späteren Vizemeisterin Maike Erhardt aus Weinheim gestoppt. Damit belegte Cora Schaller, selbst noch A-Jugend, einen starken 11. Platz im Feld der Junioren. Deutsche Meister wurden die Tauberbischofsheimerin Aliya Dhuique-Hein und der Weinheimer Laurenz Rieger.

“Bei einigen unserer Fechter war bei dieser Meisterschaft mehr möglich, da hoffe ich auf die nächste Saison. Positiv war aber, dass alle unsere Fechter für die Deutsche Rangliste gepunktet haben. Cora war jetzt bei zwei Meisterschaften knapp am Finale dran, wenn sie weiter fleißig trainiert, glaube ich fest an weitere Steigerungen. ” so Robert Peche.

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