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Europameisterschaft in Tallinn

Robert Peche
19. Februar 2023

Im heimischen Fechtclub läuft ein Trainingslager in der Elbsporthalle in Radebeul. Von hier aus werden seine Trainingskameraden und Heimtrainer das Geschehen verfolgen. „Natürlich habe ich als langjähriger Trainer darüber nachgedacht mitzufliegen, aber wir haben das Trainingslager für den Nachwuchs langfristig geplant. Schließlich wollen auch neue Talente entdeckt werden.“ so Trainer Robert Peche.

Vor Ort ist der 16-jährige Michael Bergert bestens betreut. Seit September trainiert er am Sportinternat in Bonn beim Olympiasieger von 2008 Benjamin Kleibrink. Gemeinsam mit ihm gelang die Qualifikation zur Europameisterschaft und er wird ihn vor Ort auch betreuen. Mittwoch ins Einzelwettkampf und am Sonntag geht es, gemeinsam mit Linus Schulz (Potsdam), Simon Polotzeck und Henrik Barby (beide Moers) im Team an den Start. Nach dem Sieg beim Weltcup in Cabries gehört das deutsche Team zu den Favoriten, aber beim Fechten weiß man nie wie der Tag so läuft. Auch beim Einzel ist jede Prognose ein fischen im Trüben.

Bergert ist nicht der erste Fechter des Vereins dem die Qualifikation für so ein Großevent gelungen ist, aber alle anderen starteten dann schon für neue Vereine. Ruben Lindner wechselte 2019 nach Tauberbischofsheim und wurde 2022 Vizeweltmeister in Dubai. Zuvor hatte es Arwen Borowiak 2019 geschafft die Europameisterschaft zu gewinnen. Beide fochten damals für Tauberbischofsheim, stammen aber aus der Talentschmiede von Hubert und Robert Peche im Fechtclub Radebeul. Fast hätte es dieses Jahr noch eine weitere Fechterin geschafft. Martha Benedix verpasste die EM Teilnahme mit nur 1,5 Punkten Rückstand in der Bundesrangliste. Nah dran waren in diesem Jahr mit Hannes Nowak und Cora Schaller zwei weitere Talente aus Radebeul. Sie rangieren in den Top 10 der deutschen U20 Rangliste, aber nur vier Startplätze gibt es für die Europa- und Weltmeisterschaften.

Alle gemeinsam begannen im Alter von ungefähr 9 Jahren mit dem Fechten im Fechtclub Radebeul. Mit Fleiß und Ehrgeiz kämpften sie sich über viele regionale und nationale Turniere in die Deutsche Spitze. Das zusätzliche Training durch den Besuch des Sportgymnasiums oder der Sportoberschule in Dresden nützte allen besonders in der athletischen und technischen Ausbildung. Der Feinschliff erfolgte über viele Stunden Einzel- und Gruppentraining im Verein. „Alle Sportler zeichnen sich durch einen hohen Ehrgeiz in Schule und Sport aus. Auch der familiäre Rückhalt war und ist für alle entscheidend für diese Spitzenleistungen. Aber natürlich auch ein funktionierendes System mit vielen Trainern, Kampfrichtern, Helfern und Trainingspartnern im Verein. All jene haben einen Anteil an diesem Erfolg.

„Jetzt blicken wir gespannt nach Tallinn. Es kann alles passieren. Uns bleibt es die Daumen zu drücken und ein paar Bilder im Livestream zu erhaschen.“ schließt Trainer Robert Peche sein Fazit.

Link zur EM Webseite: https://tallinn2023.com

 

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