Der Königspokal in Halle für B-und A-Jugendliche gehört zu den größten Turnieren in der Region. Mittlerweile ist das Turnier auch Ranglistenturnier von sieben Bundesländern. Zusätzlich kommt jedes Jahr eine Delegation aus Japan zum Turnier und verstärkt damit die Konkurrenzsituation enorm.

Der dritte Platz für den Fechtclub Radebeul in der Vereinswertung um den Königspokal hinter dem SC Berlin und dem japanischen Nationalteam kann daher gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. “Der SC Berlin tritt ja mit Fechtern an, die aus dem gesamten Umland von Berlin ans Leistungszentrum wechseln. Die japanische Delegation besteht aus Fechttalenten aus ganz Japan. Dahinter dann wir als vermeintlich kleiner Verein vom Lande. Schon Wahnsinn wenn man dies mal durchdenkt.” freut sich Hubert Peche über den Vereinspokal.

Grundlage für den Erfolg, der Fechtclub Radebeul bringt neben vielen Teilnehmern auch eine gewisse fechterische Qualität an den Start. Am Samstag gab es Bronze durch Isabell Thierbach in der B-Jugend, am Sonntag Bronze für Emilia Keller in der A-Jugend. Ruben Lindner und Lina Wemme schrammten nach dem knappen Aus im Viertelfinale hauchdünn  an der Medaille vorbei. In der A-Jugend gab es durch Gregor Schmitz-Hübsch und Isabella Lindner zwei weitere Fechter unter den besten 16. Dahinter stehen weitere Fechter bereit, sich nach vorne zu arbeiten und im nächsten Jahr anzugreifen.

Bei dem Turnier ging es auch um wichtige Punkte auf der sächsischen Rangliste und damit um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Damenflorett sind  Isabelle Lindner, Emilia Keller und Cora Schaller über die Bundesrangliste sicher qualifiziert. B-Jugendliche Lina Wemme machte einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die A-Jugend. Gregor Schmitz-Hübsch und Hannes Nowak machten mit ihren guten Platzierungen einen großen Sprung nach vorn in der Rangliste. Damit kommt es Ende April beim Flughafenturnier in Schkeuditz  zum Showdown um die Meisterschaftsplätze. “Die ersten fünf Fechter liegen nur wenige Punkte auseinander. Wer in Schkeuditz patzt, ist weg vom Fenster. Auf diesen Kampf werden wir uns vorbereiten.” so Trainer Robert Peche.

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