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DM Lübeck- Nachwuchs mit guten Ergebnissen

Robert Peche
29. Juni 2026

Nach den unglaublichen Erfolgen für den Fechtclub Radebeul in Buchholz stand am vergangenen Wochenende die zweite Deutsche Jugendmeisterschaft in Lübeck an. Gefochten wurden die Ausscheide der U13 und U17 im Damen- und Herrenflorett, und auch dieses Mal hatte der FCR wieder zahlreiche Qualifikanten am Start.

 

Im Damenflorett U13 starteten Isabella Friede (12), Lene Göpfert (12) und Beatrix Kovács (12). Alle drei fochten solide Runden. Im anschließenden T64 gewann Friede gegen Sai Reddy (TV Haueneberstein) 10:5  und Kovács gegen Elena Enchev (TSG Kaiserslautern) 10:8. Göpfert schied leider gegen Lieselotte Arloth (FSC Cottbus) 8:10 aus und belegte am Ende Platz 36. Im T32 unterlag Friede dann gegen Fine Meyenburg (Chemnitzer PSV) mit 6:10, womit sie das Turnier auf Platz 32 beendete. Kovács verlor gegen Katharina Mühleisen (FC Moers) 1:10, für sie stand am Ende ein 27. Platz. Für alle drei jungen Damen waren dies solide Ergebnisse bei ihrer DM-Teilnahme.

 

Im Herrenflorett der U13 traten Friedrich Beissert (13), Klaus Deckner (12) und Paulo Goldenbogen (12) an. Alle gewannen problemlos ihr T64. Im T32 unterlag Beissert leider denkbar knapp Julius Schulze-Isfort (TG Münster) mit 9:10 und belegte damit den 30. Platz. Deckner gewann 10:6 gegen Danny Rauh (FSC Jena), Goldenbogen schlug Gero Büsch (FC Schkeuditz) 10:7. Im Achtelfinale verlor Deckner 3:10 gegen Ferdinand Carlé (PSV Stuttgart) und wurde Elfter – ein starkes Ergebnis bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft. Goldenbogen gewann auch das Achtelfinale 10:4 gegen Julius Kögler (PSV Stuttgart). Er musste sich erst im Viertelfinale geschlagen geben: mit 3:10 gegen Leevi Quandt (FC Moers). Sein am Ende sechster Platz  ist gleichwohl ein tolles Ergebnis.

 

Eva Grosche (14) und Martha Grosche (17) vertraten den FCR im Damenflorett der U17. Beide gewannen ihr T64. Im T32 siegte Eva Grosche gegen Klara Kretzschmar (TV Markkleeberg) 15:10. Martha Grosche unterlag leider der späteren Deutschen Meisterin Emma Klostermann (KTF Luitpold München) 10:15. Sie belegte am Ende Platz 27. Im T16 schied Eva dann gegen Daliah Al Hashim (Fechtcentrum Halle) 8:15 aus und wurde damit 15.

 

Bei den Herrenflorett dieser Altersklasse starteten Aatos Felgner (16) und Finn-Pepe Hanitsch (15). Beide schafften es ins T32. Dort schied Hanitsch gegen Vasily Kondratev (FC Tauberbischofsheim) 8:15 aus und belegte Platz 26. Felgner gewann gegen Maximilian Hoppe (TSG Kaiserslautern) 15:7. Im Achtelfinale verlor er dann gegen Leopold von Erffa (KTF Luitpold München) 9:15 und belegte somit Platz 16.

Im Teamwettbewerb der weiblichen U13-Jugend am Sonntag starteten Göpfert und Kovács zusammen mit Hannah Schmidt (Dresdner FC) und Frauke Manteufel (FC Schkeuditz) für Team Sachsen. Friede bildete zusammen mit Fine Meyenburg (Chemnitzer PSV), Liz Künzel (Chemnitzer PSV) und Greta Högner (FC Leipzig) Team Sachsen 2. Sachsen 1 gewann das T16 gegen Hamburg problemlos 45:12. Sachsen 2 schaffte es in einem spannenden Gefecht, 45:44 gegen Hessen zu gewinnen. Im Viertelfinale unterlag Sachsen 2 leider mit 19:45 dem Favoritenteam aus NRW. Sachsen 1 konnte knapp 45:44 Bayern schlagen, unterlag im Halbfinale allerdings ebenfalls dem NRW-Team. Das Gefecht um Platz 3 und damit die Bronzemedaille ging leider 29:45 verloren. Auch Platz 4 jedoch stellt ein starkes Ergebnis dar. Sachsen 2 verlor währenddessen beide Platzierungsgefechte und wurde schließlich Achter, was für eine Zweitmannschaft allerdings ebenfalls ein durchaus gutes Ergebnis ist.

 

Bei den U13-Herren fochten Beissert, Deckner und Goldenbogen gemeinsam mit Max Biewald (Dresdner FC) für Team Sachsen. Nach einem Freilos im T32 und einem deutlichen 45:4 Sieg im T16 gegen Mecklenburg-Vorpommern gewannen sie im Viertelfinale 45:28 gegen Thüringen und im Halbfinale 45:35 gegen Württemberg. Das abschließende Finale gegen NRW endete mit einer 26:45-Niederlage, doch trugen die Jungs damit eine hervorragende Silbermedaille nach Hause.

 

In der U17 wurde mit Vereinsteams gefochten, der FCR bildete aber in beiden Wettbewerben eine Startgemeinschaft mit dem TV Markkleeberg. Bei den Damen fochten Martha und Eva Grosche gemeinsam mit Klara und Pia Kretzschmar. Sie gewannen nach Freilos im T32 45:11 gegen die Startgemeinschaft Braunschweig/Buchholz. Im Viertelfinale unterlagen sie leider 39:45 der Mannschaft des PSV Stuttgart. Auch die beiden Platzierungsgefechte verloren sie und belegten somit am Ende den achten Platz.

 

Bei den Jungs starteten Felgner und Hanitsch zusammen mit Stanislavs Trillitzsch (TV Markkleeberg). Nach einem Freilos im T32 verloren sie leider gleich ihr erstes Gefecht im Achtelfinale gegen die Mannschaft aus Schwerin denkbar knapp 44:45 und beendeten den Wettkampf somit auf Platz 9.

 

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