Am vergangenen Wochenende fand in Schkeuditz das traditionelle Flughafenturnier der Altersklassen U15 und U17 statt. Den Auftakt machte am Samstag die U17. Im Damenflorett gingen für den Fechtclub Radebeul Eva Grosche (14) und Jella von Koslowski (15) an den Start. Nach Vor- und Zwischenrunde belegten beide die Plätze 14 und 15. Für von Koslowski war im ersten Direktausscheid denkbar knapp Schluss – sie unterlag Theresa Schuster (FSC Dresden) mit 14:15. Grosche hingegen überzeugte mit starken Gefechten: Nach einem souveränen 15:7-Erfolg gegen Nika Sorokin (FC Grunewald) setzte sie sich im Achtelfinale gegen die an Position drei gesetzte Ella Schöttler (SC Berlin) mit 15:13 durch. Erst im Viertelfinale musste sie sich Jette Joost (Dresdner FC) mit 10:15 geschlagen geben. Am Ende belegte sie einen hervorragenden 8. Platz – bemerkenswert, da sie eigentlich noch in der U15 startet. Der Turniersieg ging an Lucy Schache (Dresdner FC).
Im Herrenflorett der U17 traten Lorenzo Dehnert (15), Aatos Felgner (15), Finn-Pepe Hanitsch (15), Anton Müller (13) und Gustav Wappler (15) für den FCR an. Felgner und Wappler mussten krankheitsbedingt frühzeitig aufgeben. Die übrigen drei Radebeuler zeigten starke Leistungen und gingen nach der Zwischenrunde auf den Plätzen 6 (Dehnert), 10 (Müller) und 14 (Hanitsch) in die Direktausscheide.
Im 32er-Tableau setzte sich Hanitsch souverän mit 15:9 gegen Nick Trautmann (Fechtcentrum Halle) durch, Müller gewann knapp mit 15:14 gegen Timon Ulbricht (PSV Weimar), während Dehnert ein Freilos hatte. Im Achtelfinale gelang Hanitsch ein Ausrufezeichen mit einem 15:12-Erfolg gegen den an Nummer drei gesetzten Tim John (Dresdner FC). Dehnert gewann ebenfalls souverän mit 15:10 gegen Ron Böhmer (Dresdner FC), während Müller nach einer 9:15-Niederlage gegen Marvin Ertl (FG Schwerin ausschied).Im Viertelfinale kam es zum vereinsinternen Duell zwischen Hanitsch und Dehnert, das Hanitsch mit 15:11 für sich entschied. Nach einem weiteren starken Gefecht im Halbfinale (15:13 gegen Haydn Vatter, FG Schwerin) zog Hanitsch ins Finale ein. Dort musste er sich Hannes Günther (Dresdner FC) mit 10:15 geschlagen geben. Am Ende stand ein hervorragender zweiter Platz. Dehnert belegte als U15-Starter einen starken 5. Platz.
Am Sonntag folgten die Wettkämpfe der U15. Im Damenflorett gingen Isabella Friede (11) und erneut Eva Grosche an den Start. Nach den Vorrunden wurde Grosche auf Platz 5 gesetzt, Friede auf Platz 26. Grosche dominierte ihren ersten Direktausscheid mit 15:4 gegen Jolina Schön (FG Merseburger Raben). Friede, die noch der U13 angehört, musste sich hingegen mit 3:15 gegen Leonie Gräfnitz (FG Schwerin) geschlagen geben.Auch im Achtelfinale blieb Grosche souverän und gewann mit 15:5 gegen Amelie Radant (FG Schwerin). Im Viertelfinale war dann jedoch Endstation – sie unterlag Lia Ulbrich (SC Berlin) mit 10:15 und belegte am Ende einen starken 5. Platz. Der Sieg ging an Julienne Last (SVA Oranienburg).
Im Herrenflorett der U15 vertraten Friedrich Beissert (13), Moritz Kuschke (14), Edgar Räppgen (14) sowie erneut Dehnert, Müller und Wappler den FCR. Nach den Vorrunden lagen Wappler (2), Müller (3), Dehnert (5), Beissert (7), Räppgen (11) und Kuschke (13) aussichtsreich im Rennen. Alle erreichten das Achtelfinale und unterstrichen damit die geschlossene Mannschaftsleistung. Im Achtelfinale gewann Dehnert mit 15:13 gegen Nils Wolf (Fechtcentrum Halle), Müller setzte sich deutlich mit 15:3 gegen Lucien Krönert (FC Schkeuditz) durch und Wappler gewann souverän mit 15:6 gegen Oskar Lehmann (SVA Oranienburg). Kuschke (10:15 gegen Böhmer), Räppgen (10:15 gegen Lorenz) und Beissert (5:15 gegen Peters) mussten sich hingegen geschlagen geben.
Im Viertelfinale unterlag Dehnert knapp mit 13:15 gegen Böhmer, auch Wappler musste sich mit 6:15 gegen Peters geschlagen geben. Müller hingegen zeigte eine überragende Leistung und gewann deutlich mit 15:2 gegen Lorenz. Im Halbfinale setzte er sich mit 15:9 gegen Peters durch und krönte seinen starken Wettkampf schließlich mit einem 15:13-Finalsieg gegen Böhmer.Damit sicherte sich Müller verdient den Turniersieg. Wappler und Dehnert belegten die Plätze 6 und 7 und rundeten das starke Mannschaftsergebnis ab.
In der Gesamtwertung des Flughafenturniers belegte der Fechtclub Radebeul einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Dresdner FC und noch vor dem SC Berlin.