Gold und Silber für den Fechtclub Radebeul in Münster

Mit zwei Mal Gold und einer Silbermedaille im Gepäck kehrten drei junge Sportler des Fechtclubs Radebeul (FCR) am vergangenen Wochenende aus Münster zurück. Friedrich Beissert (13)Finn-Pepe Hanitsch (15) und Adrian Hoppe (19) hatten dort an einem Internationalen Turnier des Nordrhein-Westfälischen Fechtverbandes teilgenommen.

 

Silber für Beissert in der U13

Beissert startete am Samstag in der Altersklasse U13. Nach einer makellosen Vorrunde ging er als an Position zwei gesetzter Fechter in den Direktausscheid. Dort setzte er sich nacheinander gegen Mats Haag (Kölner FK)Benedikt Groos (Eintracht Duisburg)Franz Löwenstein (ETUF Essen) und Jakob von Poblotzki (SV Grün-Weiß Delmenhorst) durch und zog souverän ins Finale ein.

Im Endgefecht musste er sich Oskar Debski (FC Moers) mit 3:10 geschlagen geben. Die Silbermedaille stellt dennoch ein sehr starkes Ergebnis dar.

Hanitsch dominiert die U17 und holt Gold

 

Ebenfalls am Samstag ging Finn-Pepe Hanitsch in der U17 an den Start. Nach einer starken Vorrunde lag auch er auf Platz zwei des Zwischenstandes. Im 16er-Direktausscheid gewann er gegen Remco Willemen (Niederlande), setzte sich anschließend mit 15:10 gegen Adrian Pietsch (FC Moers) durch und besiegte Friedrich Möckl (ETUF Essen) deutlich mit 15:6.

Im Finale ließ Hanitsch nichts anbrennen und gewann gegen Max Koster (FC Moers) 15:11. Damit sicherte er sich verdient die Goldmedaille.

 

Beissert sammelt Erfahrung in der U15

Am Sonntag trat Beissert zusätzlich in der Altersklasse U15 an. Nach einem Freilos im 64er-Direktausscheid unterlag er im 32er-Gefecht David Hippler (FC Moers) mit 12:15. Trotz des frühen Ausscheidens rundete der Start in der älteren Altersklasse ein sehr erfolgreiches Wochenende für ihn ab.

 

Gold für Hoppe in der U20

Parallel stand für Adrian Hoppe der U20-Ausscheid an. Nach der Vorrunde, in der er lediglich ein Gefecht abgeben musste, als Sechster gesetzt, gewann er im Direktausscheid zunächst 15:12 gegen Casper Espelage (TG Münster) und setzte sich anschließend in einem engen Gefecht mit 15:14 gegen Meo Schmitz (Quernheimer FC) durch.

Im Halbfinale besiegte Hoppe Campino Meier-Eckhoff (MTV Braunschweig) souverän mit 15:7, bevor er sich im Finale mit 15:13 gegen Paolo Longo (Frankreich) durchsetzte und damit die zweite Goldmedaille für den FCR holte.

Michael Bergert startet bei der Europameisterschaft in Tiflis

Großer Moment für den Fechtclub Radebeul:

Florettfechter Michael Bergert startet bei der Europameisterschaft in Tiflis (Georgien) – es ist bereits seine dritte EM-Teilnahme in Folge.

Starker Saisonstart

Mit Bronze in Jena sowie dem Sieg beim U20-Qualifikationsturnier in Bad Cannstatt legte Bergert den Grundstein für eine erfolgreiche Saison. Auch bei den Weltcups in Istanbul, Samorin und Madrid überzeugte er konstant – und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Deutschen U20-Rangliste.

 

Die Belohnung: das Ticket zur U20-Europameisterschaft im georgischen Tiflis und zur U20 Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro.

 

Vom Radebeuler Talent zum Nationalkader

Erst Ende Juni 2025 absolvierte der gebürtige Dresdner sein Abitur am Tannenbuschgymnasium Bonn mit einem Spitzenergebnis. Seit einigen Jahren trainiert er am Bundesstützpunkt Bonn unter Bundestrainer

Benjamin Kleibrink.

 

Sein Fecht-ABC erlernte Bergert bei Robert Peche im Fechtclub Radebeul – der Kontakt in die Heimat ist bis heute eng.

 

Aus der Bonner Trainingsgruppe haben sich mit Hendrik Barby und Linus Schulz zwei weitere Athleten für die EM qualifiziert – ein starkes Zeichen für die erfolgreiche Arbeit am Bundesstützpunkt. Vierter im Bude ist Simon Polotzek aus Moers.

 

Zwei Chancen auf Edelmetall

Nach dem Einzelwettbewerb am Mittwoch geht Bergert am Freitag gemeinsam mit seinen Teamkameraden im Mannschaftswettbewerb an den Start.

Heimtrainer Robert Peche zeigt sich optimistisch:

 

„Michi hat im Einzel und im Team zwei Chancen, sich gut zu präsentieren. Wenn er locker bleibt und seinen Flow findet, ist viel möglich.“

Beim Fechtclub Radebeul sind jedenfalls alle Daumen gedrückt.

Und vielleicht gelingt es ja, Michael Bergert im Livestream aus Tiflis (ab Top 32) ins Bild zu bekommen.

 

Link zum Turnier: https://www.fencingtimelive.com/events/competitors/B927399C85AE4A31A6FF61E04DD6503B

„Michi hat im Einzel und im Team zwei Chancen, sich gut zu präsentieren. Wenn er locker bleibt und seinen Flow findet, ist viel möglich.“

Beim Fechtclub Radebeul sind jedenfalls alle Daumen gedrückt.
Und vielleicht gelingt es ja, Michael Bergert im Livestream aus Tiflis ins Bild zu bekommen.

Martha Grosche auf Platz 7 in Moers

Beim letzten U17 Q Turnier der Saison in Moers konnte Martha Grosche noch einmal mit Platz 7 überzeugen. Nachdem sie gegen die Angerin Elisa Meier im Achtelfinale verloren hatte, kam es im Hoffnungslauf zum Duell gegen Rica Fritsche. Grosche führte bereits 14:10, konnte das Gefecht aber nicht nach Hause bringen. Am Ende ein versöhnlicher 7.Platz nach einer eher verkorksten EM Qualifikationsphase, mit vielen Schwierigkeiten und Ausfällen. Ihre Schwester Eva Grosche erreichte mit dem 32er Direktauscheid eine hervorragende Platzierung. Jella von Koslowski musste sich diesmal leider frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden.

 

Im Herrenflorett stand der Ulmer David Böhme unseren Sportlern diesmal im Weg zu mehr Erfolg. Sowohl Lorenzo Dehnert, als auch Aatos Felgner mussten gegen den Bayern im 128er und im 64er KO passen. Auch Edgar Räppgen musste sich im 128er aus dem Turnier verabschieden. Einziger Radebeuler der das 32er KO erreichte war Finn-Pepe Hanitsch.

 

"Also bisher ist dies nicht unsere Saison, jetzt muss man positiv auf den Rest der Saison schauen. Aatos Felgner und Finn-Pepe Hanitsch haben sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Martha Grosche und Jella von Koslowski ebenfalls. Jetzt geht es darum das beste daraus zu machen." so Trainer Robert Peche.

 

Internationale Bewährungsprobe beim CEP-Marathon in Paris

Mit Paris stand am vergangenen Wochenende ein für junge Fechter eher außergewöhnliches Reiseziel auf dem Programm. Friedrich Beissert (12)Isabella Friede (11) und Anton Müller (13) vertraten den Fechtclub Radebeul beim CEP-Marathon, der in diesem Jahr mehr als 600 Fechterinnen und Fechter der Altersklassen U14 und U17 aus aller Welt in die französische Hauptstadt lockte.

Die drei Radebeuler reisten gemeinsam mit ihren Familien und Coach Adrian Hoppe an, um sich der starken internationalen Konkurrenz zu stellen. Das Turniersystem bestand aus mehreren Vorrunden sowie aufeinanderfolgenden Direktausscheid-Tableaus und stellte damit hohe körperliche und mentale Anforderungen an alle Teilnehmenden.

 

Beissert und Müller mit starken Platzierungen bei den Jungen

Beissert und Müller starteten bei den Jungen der U14. Nach zwei erfolgreichen Vorrunden qualifizierten sich beide direkt für das Haupttableau am Sonntag. Nach einer weiteren Runde, die ebenfalls am Sonntag ausgetragen wurde, gingen sie auf den Setzplätzen 44 (Beissert) und 68 (Müller) in den Direktausscheid.

Für Beissert stand das erste K.o.-Gefecht unter unglücklichem Stern, er verlor denkbar knapp mit 9:10 gegen Simon Cousin (Frankreich). Am Ende belegte er Platz 65 – trotzdem ein gutes Ergebnis in einem Feld von 172 Startern.

 

Müller erwischte zunächst einen besseren Start und setzte sich klar mit 10:1 gegen Eliott Ponzio (Frankreich) durch. Im anschließenden 64er-Tableau traf er mit Turhan Dogu (Türkei) auf den an Position vier gesetzten Fechter und unterlag mit 3:10. Da beim CEP-Marathon ab dem 64er-Tableau mit einem Hoffnungslaufsystem gefochten wird, erhielt Müller jedoch eine zweite Chance. Er gewann sein erstes Gefecht im Hoffnungslauf knapp mit 8:7 gegen Joshua Lin (USA), musste sich anschließend aber Brayden Tang (USA) mit 2:10 geschlagen geben. Mit Platz 48 erreichte Müller dennoch ein sehr starkes Ergebnis in diesem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld.

 

Friede sammelt wertvolle internationale Erfahrung

Isabella Friede startete bei den Mädchen und hatte es besonders schwer. Mit nur elf Jahren gehörte sie zu den jüngsten Fechterinnen im U14-Feld und traf auf überwiegend ältere und erfahrenere Gegnerinnen. Trotz starker Gefechte verpasste sie die nächste Runde denkbar knapp um einen Platz und belegte am Ende Rang 136 von 158. Dennoch konnte auch sie wichtige internationale Erfahrung sammeln.

 

Sportliche Herausforderung und kulturelles Erlebnis

Neben dem sportlichen Wettkampf, der für alle Beteiligten Neuland war, bot die Reise auch die Gelegenheit, die französische Hauptstadt kennenzulernen. Die Gruppe besuchte unter anderem den Eiffelturm, den Arc de Triomphe und den Louvre. Damit wurde die Fahrt nach Paris zu einem Erlebnis, das den jungen Fechtern sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

„Der CEP-Marathon bot uns die Möglichkeit, früh zu sehen, wie sich unser Nachwuchs in internationaler Konkurrenz behauptet. So wissen wir nun noch genauer, woran wir individuell arbeiten müssen. Neben teils sehr intensiven sportlichen Erfahrungen hatten wir insgesamt eine großartige Zeit“, resümierte Adrian Hoppe.

 

 

Podestplätze und Ranglistenpunkte beim Chemnitzer Jugendturnier

Am vergangenen Wochenende fand in Chemnitz das Chemnitzer Jugendturnier für die Altersklassen U9 bis U13 statt. Zusätzlich war der Wettbewerb ein sächsisches Ranglistenturnier für die U13. Der Fechtclub Radebeul war in nahezu allen Altersklassen mit Fechterinnen und Fechtern vertreten.

 

U13 Herren: Radebeuler Dominanz auf dem Podest

Am Samstag wurde das Herrenflorett der U13 ausgetragen. Für Radebeul gingen Friedrich Beissert (12)Klaus Deckner (11)Paulo Goldenbogen (12)Nick-Charlie Hohenstein (11)Maximilian Liedmeier (11) und Elias Menz (12) an den Start.

Aufgrund von genau 16 Teilnehmern wurde zunächst eine Vor- und Zwischenrunde gefochten. Im anschließenden Direktausscheid mussten sich Liedmeier und Menz bereits in der ersten Runde starken Gegnern geschlagen geben, während Hohenstein im vereinsinternen Duell gegen Goldenbogen ausschied.

Im Achtelfinale gewann Beissert souverän mit 10:3 gegen William Wentzlaff (TV Markkleeberg), Deckner setzte sich ebenfalls mit 10:3 gegen Chu’a Fett (FZ Erfurt EnGarde) durch, und Goldenbogen besiegte Luis Ritscher (FC Schkeuditz) mit 10:5.

 

Im Halbfinale trafen Beissert und Deckner aufeinander. Beissert entschied dieses Duell klar mit 10:1 für sich. Für Deckner stand damit am Ende gleichwohl eine starke Bronzemedaille unterm Strich. Parallel gewann Goldenbogen sein Halbfinale gegen Max Biewald (Dresdner FC) mit 8:4 und zog ebenfalls ins Finale ein.

 

Im vereinsinternen Finale schließlich setzte sich Beissert mit 10:4 gegen Goldenbogen durch. Damit belegte der Fechtclub Radebeul drei der vier Podestplätze in dieser Altersklasse. In der sächsischen Rangliste stehen Beissert, Goldenbogen und Deckner nach dem Turnier auf den Plätzen 1, 3 und 5 und befinden sich damit aktuell in der Qualifikationsquote für die Deutschen Meisterschaften.

 

U9 Open: Souveräner Turniersieg für Erik Slomic

Am Sonntag wurde die jüngste Altersklasse U9 Open ausgetragen, bei der Mädchen und Jungen gemeinsam starten. Für Radebeul ging Erik Slomic (9) an den Start. Nach nur einer Niederlage in der Vorrunde zog er als topgesetzter Fechter in den Direktausscheid ein.

 

Im Viertelfinale gewann er deutlich mit 10:1 gegen Henri Riethmüller (FZ Erfurt EnGarde), setzte sich im Halbfinale mit 10:2 gegen Helena Mackowiak (UKS Kakolewo) durch und siegte schließlich im Finale souverän mit 10:4 gegen Oliwia Niedojadlo (UKS Kakolewo). Damit sicherte sich Slomic einen verdienten Turniersieg.

 

U11 Herren: Kunze mit starkem fünften Platz

Im Herrenflorett der U11 starteten Emil Kunze (10)Friedrich Niemann (10) und Kilian Rieger (10). Rieger hatte nach einer schwierigen Vorrunde eine ungünstige Ausgangslage und schied im ersten Direktausscheid gegen Benedikt Kunig (TV Markkleeberg) mit 2:10 aus. Auch Niemann hatte wenig Glück und verlor sein Gefecht gegen Theo Ehrhardt (SV Einheit Altenburg) mit 7:10.

 

Kunze gewann zunächst souverän mit 10:3 gegen Constantin Vonau (TV Markkleeberg) und setzte sich anschließend im 16er-Direktausscheid ebenfalls mit 10:3 gegen Luipold Lippmann (Fechtcentrum Halle) durch. Im Viertelfinale musste er sich schließlich Kunig knapp mit 4:5  geschlagen geben und belegte einen guten fünften Platz.

 

U13 Damen: Bronze und wichtige Ranglistenpunkte

Im Damenflorett der U13 gingen Isabella Friede (11)Lene Göpfert (12) und Beatrix Kovács (12) an den Start. Alle drei zeigten souveräne Vorrunden und gingen mit einer guten Ausgangsposition in den Direktausscheid.

 

Göpfert gewann ihr 16er-Gefecht mit 10:7 gegen Liz Künzel (Chemnitzer PSV), Kovács setzte sich mit 10:6 gegen Lilly Weide (Chemnitzer PSV) durch, und Friede gewann mit 10:5 gegen Lynn Hammer (KSZU Meiningen).

 

Im Viertelfinale kam es zum vereinsinternen Duell zwischen Göpfert und Kovács, das Kovács mit 9:4 für sich entschied. Friede unterlag parallel der späteren Siegerin Frauke Manteufel (FC Schkeuditz) mit 4:10. Im Halbfinale musste sich Kovács ebenfalls Manteufel geschlagen geben, durfte sich am Ende aber über eine starke Bronzemedaille freuen. Göpfert und Friede belegten die Plätze fünf und sieben.

 

In der aktuellen sächsischen Rangliste stehen Göpfert und Kovács damit auf den Plätzen 4 und 5 und befinden sich in der DM-Qualifikationsquote, Friede folgt knapp dahinter auf Platz 6. Die letzten Ranglistenturniere der U13 finden im März beim Königspokal in Halle und der Internationalen Challenge Wratislavia in Wrocław statt. Die Deutschen Meisterschaften werden im Juli in Lübeck ausgetragen.

Internationales Parkett- Grosche holt Silber beim CC in Jablonec

Bereits am Freitag ging es für eine kleine Delegation von U14 Fechtern ins tschechische Jablonec zum U14 Europapokalturnier. Eingefunden hatte sich ein spannendes Starterfeld mit vielen Tschechen, Deutschen und Britten, aber auch Fechter aus Rumänien  und Bulgarien waren am Start.

 

Im Damenflorett ließ Eva Grosche von Beginn an nichts anbrennen, gewann alle Gefechte in ihrer Runde. Auch ihre Gefechte im Direktausscheid liefen problemlos bis zum Halbfinale. Gegen die Tschechin Adamskova lag sie bereits weit hinten, stzte dann zu einer Aufholjagd an und konnte am Ende mit 15: 13 gewinnen. Im Finale stand Grosche dann ihrer Freundin Amalia Hermann gegenüber. Beide agierten entsprechend zurückhaltend, am Ende gewann Hermann das Gefecht. Eva Grosche konnte sich über Silber freuen. Beatrx Kovacs und Isabella Friede überstanden die Vorrunde und konnten erste internationale Erfahrungen sammeln.

 

Im Herrenflorett ließen Friedrich Beissert, Paulo Goldenbogen und Anton Müller in der Vorrunde zu viele Gefechte liegen. Dadurch trafen sie spätestens im Viertelfinae auf schwierige Gegener, welche sie dann eben auch unterlagen.

 

"Hier war mehr drin für die Herren. Die Konzentration und die Konsequenz in der Vorrunde muss  sich deutlich erhöhen, sodass unnötige Niederlagen vermieden werden. Im Damenflorett war ich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Die Silbermedaille von Eva ist natürlich ein starkes Ergebnis bei einem Europapokal." bilanziert Trainer Robert Peche.

Starke Radebeuler Ergebnisse beim 1. Elbe-Nisa-Cup in Dresden

Am vergangenen Wochenende fand in Dresden-Pieschen der 1. Elbe-Nisa-Cup statt. Dabei handelt es sich um ein deutschlandweites Qualifikationsturnier für die Deutsche U15-Rangliste. Entsprechend hochklassig war das Teilnehmerfeld: Neben Starterinnen und Startern aus ganz Deutschland gingen auch Fechterinnen und Fechter aus sechs weiteren Nationen an den Start. Der Wettkampf wurde in Kooperation vom Fechtclub Radebeul und dem Dresdner Fechtclub ausgerichtet.

 

Herrenflorett: Beissert und Dehnert unter den Top 16

Am Samstag traten im Herrenflorett Friedrich Beissert (12), Klaus Deckner (11), Lorenzo Dehnert (14), Paulo Goldenbogen (12), Moritz Kuschke (14), Anton Müller (13) und Edgar Räppgen (13) für Radebeul an.

Deckner und Goldenbogen – beide noch in der U13 startberechtigt – konnten sich in der älteren Konkurrenz nach einer durchwachsenen Vorrunde nicht durchsetzen und schieden bereits im ersten Direktausscheid aus. Kuschke erreichte die Runde der besten 64, musste sich dort jedoch Caspar Melita (MTV München) geschlagen geben.

 

Räppgen zog in den 32er-Direktausscheid ein, musste diesen jedoch verletzungsbedingt aufgeben. Mit Platz 31 erzielte er dennoch ein solides Ergebnis. Müller unterlag im 32er-Direktausscheid dem an Position zwei gesetzten Alexander Marks und belegte am Ende Platz 27.

 

Dehnert und Beissert gewannen jeweils ihre Gefechte im 32er-Direktausscheid gegen Jan Leljakin (MTV Braunschweig) beziehungsweise Emil Flack (Freiburger TS). Im anschließenden 16er-Direktausscheid kam es dann zu einem vereinsinternen Duell, das Dehnert knapp mit 15:13 für sich entschied. Beissert belegte am Ende Platz 15 – ein sehr starkes Ergebnis, insbesondere da auch er noch zur U13 gehört.

Dehnert seinerseits musste sich dann im Viertelfinale nach einem hochspannenden Gefecht Ole Schneider (FC Rothenbaum) denkbar knapp mit 14:15 geschlagen geben. Er beendete den Wettkampf auf einem starken achten Platz.

 

Damenflorett: Grosche überzeugt mit Top-8-Platz

Am Sonntag gingen im Damenflorett Isabella Friede (11), Eva Grosche (13), Beatrix Kovács (12), Mia Kühne (13) und Ella Seidel (13) für Radebeul an den Start.

Kühne, Friede und Seidel hatten in der Vorrunde mit starker Konkurrenz zu kämpfen und schieden jeweils im 128er-Direktausscheid aus. Kovács erreichte die Runde der besten 64, musste sich dort jedoch geschlagen geben.

 

Für Eva Grosche verlief der Wettkampf erfolgreicher: Sie gewann ihr 64er-Gefecht und setzte sich anschließend im 32er-Direktausscheid souverän mit 15:6 gegen Jolanda Wendt (EV Esslingen) durch. Im 16er-Direktausscheid entschied sie ein spannendes Gefecht gegen Ava Dierkes (TG Münster) knapp mit 9:8 für sich.

 

Im Viertelfinale traf sie auf die Erstplatzierte der Rangliste, Johanna Spinzig (TG Münster), und musste sich deutlich geschlagen geben. Mit Platz 8 erreichte Grosche dennoch ein sehr starkes Ergebnis.

 

" Eva und Lorenzo gehören jetzt zu den Top 8 der Deutschen U15 Rangliste und hätten damit einen Startplatz für die Deutsche Meisterschaft sicher. Allerdings folgen auch noch zwei große Turniere in Weinheim und Potsdam. Es gilt also weiter zu trainieren und vor allem auch mit mehr Fechtern aus dem Mittelfeld heraus zu kommen." so Trainer Robert Peche.

Weihnachtliche Vorfreude für den Radebeuler Nachwuchs in Schkeuditz

Am vergangenen Wochenende reiste der Nachwuchs des Fechtclubs Radebeul (FCR) nach Schkeuditz, um dort am alljährlichen Wichtelturnier für die Altersklassen U9 bis U13 teilzunehmen.

Silber für Erik Slomic in der U9

 

In der U9 starteten Mädchen und Jungen gemeinsam, für Radebeul ging Erik Slomic (8) an den Start. Nach einer starken Vor- und Zwischenrunde zog er als Nummer 1 in den Direktausscheid ein, wo er bis zum Finale alle Gefechte gewann. Erst dort musste er sich Matthias Zhang (Hanseatischer FC Lübeck) knapp mit 8:9 geschlagen geben, mit der Silbermedaille stand am Ende aber ein starkes Ergebnis.

 

Solide Leistungen der Radebeuler U11-Jungen

In der U11 der Jungen starteten Mikolaj Biernacki (10)Emil Kunze (10)Friedrich Niemann (10) und Kilian Rieger (10) für den FCR.
Rieger erwischte leider keinen guten Tag und schied nach der Vorrunde aus. Die übrigen drei qualifizierten sich für den Direktausscheid.  Niemann unterlag im 32er-Direktausscheid und belegte Platz 24. Biernacki und Kunze erreichten das 16er-Tableau und verbuchten am Ende einen 15. und einen 10. Platz für sich.

 

U13-Damen mit starken Ansätzen und knappen Gefechten

Bei den U13-Damen gingen Isabella Friede (11)Lene Göpfert (12)Beatrix Kovács (12) und Julia Schneider (11) an den Start. Friede und Schneider schieden nach jeweils knappen Zwischenrunden aus. Im 32er-Direktausscheid gewann Göpfert souverän gegen Sophia Dittrich (SC Berlin), während Kovács durch ein Freilos weiterkam. Beide unterlagen anschließend im 16er, am Ende belegte Göpfert Platz 13, Kovács wurde Zehnte.

 

U13 Jungen: Beissert dominiert das Turnier

Friedrich Beissert (12)Klaus Deckner (11)Paulo Goldenbogen (12)Nick-Charlie Hohenstein (11)Maximilian Liedmeier (11) und Elias Menz (12) waren die FCR-Starter in der U13 der Jungen. Für Hohenstein war nach einer schweren Vorrunde Schluss, die übrigen fünf erreichten den Direktausscheid.
Menz verlor sein erstes Gefecht knapp gegen Theo Heinze (Dresdner FC). Alle anderen zogen in den 16er-Direktausscheid ein. Hier unterlag Goldenbogen im vereinsinternen Duell Beissert, auch Deckner und Liedmeier mussten sich geschlagen geben. Einen beeindruckenden Lauf zeigte Friedrich Beissert: Er gewann sein Viertelfinale souverän gegen Gero Büsch (FC Schkeuditz), im Halbfinale setzte er sich gegen Alessandro Kiel (PSV Stuttgart) durch, um schließlich im Finale einen klaren 10:1-Sieg gegen Max Biewald (Dresdner FC) zu feiern.

 

Platz 2 in der Vereinswertung

Dank vieler starker Ergebnisse sicherte sich der Fechtclub Radebeul Platz 2 in der Vereinswertung des Wichtelturniers. Sieger wurde der gastgebende FC Schkeuditz.

Von Nordhausen über Berlin bis nach Budapest – Fechtclub Radebeul auf gleich drei Wettkämpfen an einem Wochenende

Internationale Erfahrungen beim U17-Weltcup in Budapest

Eines der größten Turniere, das der Fechtsport zu bieten hat, fand am vergangenen Wochenende in Budapest statt. Rund 600 Fechterinnen und Fechter traten beim Cadet Circuit, dem Weltcup der Altersklasse U17, in Einzel- und Teamwettkämpfen an. Für den Fechtclub Radebeul gingen Aatos Felgner (15)Finn-Pepe Hanitsch (14)Jella von Koslowski (15) und Ferdinand Zacharias (16) an den Start.

Die jungen Sportler hatten es schwer, sich in der starken internationalen Konkurrenz zu behaupten. Hanitsch und Zacharias schieden nach jeweils nur einem Sieg bereits in der Vorrunde aus. Felgner qualifizierte sich mit zwei Siegen knapp für den Direktausscheid, unterlag dort jedoch im ersten Gefecht gegen Akos Farkas (Ungarn). Den Sieg im Herrenflorett holte Mahel Boumaza (Frankreich).

Von Koslowski zeigte eine solide Vorrunde mit drei Siegen, schied dann allerdings im ersten Direktausscheid gegen Yvonne Catana (Rumänien) aus. Bei den Damen siegte Martina Molteni (Italien).

Auch in den Teamwettbewerben hatten die Radebeuler Fechter es schwer:

In beiden Wettkämpfen ging der Mannschaftssieg an Frankreich.

Medaillen beim Berliner U20-Pokal

Wesentlich näher lag das nächste Turnier: der SCB-Pokal in Berlin, bei dem Martha Benedix (19)Marlene Schneider (17) und Thea Sauer (15) im Damenflorett U20 antraten. Alle drei überzeugten mit starken Vorrunden und sicherten sich ein Freilos für den 32er-Direktausscheid.

 

Im 16er setzte sich Benedix klar mit 15:0 gegen Saiana Serbieva (FSC Dresden) durch. Schneider gewann ebenfalls souverän mit 15:6 gegen Theresa Schuster (FSC Dresden). Sauer musste sich nach einem umkämpften Gefecht Helena Hagen (SC Berlin) mit 11:15 geschlagen geben und belegte am Ende Platz 9.

 

Im Viertelfinale siegte Benedix 15:7 gegen Elina Taubitz (Fechtcentrum Halle), während Schneider Hagen mit 15:10 bezwang. Im Halbfinale kam es zum vereinsinternen Duell, das Schneider denkbar knapp mit 15:14 für sich entschied. Im anschließenden Finale fehlte nach dem kräfteraubenden Halbfinale etwas die Energie – Schneider unterlag der Nationalmannschaftsfechterin Veranika Seiffert (SC Berlin) mit 9:15, zeigte aber eine starke Leistung.

 

Am Ende stand mit Silber für Schneider und Bronze für Benedix ein hervorragendes Ergebnis für den Fechtclub Radebeul.

Kleine Delegation beim Nordhäuser Rolandpokal

Mit Isabella Friede (11) und Elias Menz (12) reisten schließlich zwei junge Radebeuler Fechter zum Rolandpokal nach Nordhausen, wo beide in der Altersklasse U13 antraten. Zwar handelte es sich nicht um ein Ranglistenturnier, doch bot der Wettbewerb wertvolle Wettkampferfahrung.

Beide erwischten jedoch keinen optimalen Tag und schieden im Achtelfinale aus. Friede wurde Neunte, Menz belegte Platz 16. Trotz der Ergebnisse konnten beide Erfahrungen sammeln und sich auf das kommende Ranglistenturnier in Schkeuditz vorbereiten.

Große Erfolge und wertvolle Erfahrungen

Der Fechtclub Radebeul blickt damit auf ein vielseitiges und erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück: Während einige Fechter Podestplätze erkämpften, sammelten andere erstmals internationale Erfahrung oder nutzten die Turniere als wichtigen Entwicklungsschritt.

Schon am kommenden Wochenende geht es für die Radebeuler U17 weiter – dann steht der nächste Cadet Circuit in Nürnberg auf dem Programm.

Radebeuler U15 startet solide in neue DFB-Turnierserie

Am vergangenen Wochenende reiste die U15-Delegation des Fechtclubs Radebeul nach Moers, um dort am ersten nationalen U15-Turnier des Deutschen Fechter-Bundes (DFB) teilzunehmen. Diese neue nationale Turnierserie wurde in der vergangenen Saison testweise eingeführt und ist seit dieser Saison auch relevant für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

 

Jungen mit Kampfgeist und Pech im Direktausscheid

Am Samstag gingen die Jungen an den Start: Friedrich Beissert (12), Lorenzo Dehnert (14), Moritz Kuschke (14), Anton Müller (13) und Gustav Wappler (14). Alle fünf überstanden ihre Vorrunde, ließen jedoch einige wichtige Siege liegen, die ihnen eine bessere Setzung für den Direktausscheid eingebracht hätten.

Kuschke gewann sein 128er-Direktausscheid souverän, musste sich dann jedoch seinem Vereinskameraden Dehnert geschlagen geben und beendete den Wettkampf auf Platz 51. Wappler entschied sein erstes Gefecht im Direktausscheid ebenfalls für sich, verlor dann aber im 64er-Duell denkbar knapp mit 14:15 gegen Jonne Van Wijk (SC Amsterdam) und belegte einen guten 36. Platz.

Auch Beissert unterlag im 64er-Direktausscheid nach einem Auftaktsieg. Er wurde 56., konnte als eigentlich noch in der U13 startender Fechter jedoch wertvolle Erfahrung auf nationaler Ebene sammeln.

Dehnert und Müller waren dank ihrer starken Vorrunden direkt für das 64er-Tableau gesetzt und setzten sich dort jeweils durch. Müller schied anschließend im 32er-Direktausscheid gegen Jan Leljakin (MTV Braunschweig) aus und erreichte Platz 24. Dehnert gewann sein Gefecht gegen Friedrich Möckl (ETUF Essen) souverän mit 15:7 und stand damit im 16er-Direktausscheid. Dort traf er auf den späteren Turniersieger Andri Helmig (TB Burgsteinfurt) und musste sich geschlagen geben.

Durch den ab dem 16er-Tableau einsetzenden Hoffnungslauf bekam Dehnert jedoch eine zweite Chance: Er besiegte zunächst Kiyan Peerenboom (FC Moers) mit 15:9, verlor dann aber im Kampf um den Einzug in die Top 8 knapp mit 13:14 gegen Silvan Schmaus (FC Moers). Am Ende wurde er bester Sachse und belegte einen starken 10. Platz.

 

Damen mit solidem Auftakt und starken Auftritten

Bei den Damen traten Eva Grosche (13) und Mia Kühne (12) für Radebeul an. Beide überstanden ihre Vorrunden. Grosche gewann alle Gefechte ihrer Vorrunde und erhielt dadurch ein Freilos für das 128er-Tableau. Kühne erwischte dagegen keinen optimalen Tag. Nach einer durchwachsenen Vorrunde traf sie bereits im 128er-Direktausscheid auf eine starke Gegnerin. Gegen Yining Xu zeigte sie eine solide Leistung, musste sich jedoch geschlagen geben und belegte am Ende Platz 75.

Für Grosche verlief der Wettkampf deutlich erfolgreicher: Nach souveränen Siegen im 64er- und 32er-Direktausscheid verlor sie im 16er gegen Lotte Frommold (Blau-Weiss Buchholz). Im anschließenden Hoffnungslauf besiegte sie Emma Sun (FC Tauberbischofsheim) mit 15:8, unterlag dann aber nach einem spannenden Gefecht auf Augenhöhe mit 9:10 gegen Antonia Scheel (Hanseatischer FC Lübeck). Sie erreichte am Ende Platz 12.

 

Guter Auftakt mit Blick nach vorn

Damit gelang dem U15-Team des Fechtclubs Radebeul ein solider Start in die neue DFB-Turnierserie.

„Wir sind dran an der Spitze. Auch wenn es diesmal noch nicht für ein Top-8-Ergebnis gereicht hat, zeigen die Gefechte in die richtige Richtung. Alles, was wir tun müssen, ist weiter an den Details zu arbeiten – dann geht es noch weiter nach vorn“, sagte Robert Peche, Sportlicher Leiter des Fechtclubs Radebeul.

Zur Serie gehören noch drei weitere Turniere, die in Weinheim, Dresden und Potsdam ausgetragen werden. Da das nächste Turnier erst im neuen Jahr stattfindet, haben die jungen Radebeuler Fechterinnen und Fechter nun ausreichend Zeit, an ihren Schwächen zu arbeiten, um am 17./18. Januar in Dresden ihre bisherigen Ergebnisse zu übertreffen.