Saisonabschluss beim FCR: Grillfest, Ehrungen und eine Wahl

Ein Nachmittag, der alles hatte: Rückblick, Aufbruch, Anerkennung – und am Ende einen gut gefüllten Grill. Der Fechtclub Radebeul ließ die Saison 2025/26 beim traditionellen Saisonabschlussfest Revue passieren und hatte dabei mehr zu feiern als genug.

 

Neue Gesichter an der Spitze der Vereinsjugend

Den Auftakt machte die Vereinsjugend mit ihrer Jugendversammlung. Die jungen Fechterinnen und Fechter wählten Marlene Schneider zur neuen Jugendwartin und Adrian Hoppe zu ihrem Stellvertreter. Beide übernehmen das Amt für die nächsten zwei Jahre und werden die Interessen der Vereinsjugend im Club vertreten. Ein guter Zeitpunkt für diesen Neustart: Der FCR hat sich gleichzeitig eine grundlegend überarbeitete Jugendordnung gegeben, die die Rechte und die Eigenständigkeit der Vereinsjugend stärkt.

 

Eine Saison zum Rahmenausschneiden

Der sportliche Teil des Nachmittags ließ schnell klar werden, warum die Stimmung so gut war. Die vergangene Saison war für den Fechtclub Radebeul außergewöhnlich erfolgreich – auf nationaler wie internationaler Ebene.

Allen voran stand Michael Bergert, der sich für die Europa- und Weltmeisterschaften der U20 qualifizierte und bei den Europameisterschaften einen hervorragenden 7. Platz belegte. Anton Müller vertrat den Verein ebenfalls auf europäischer Bühne – bei den U14-Europameisterschaften – und Anne Heitmann war bei den Europameisterschaften der Veteranen dabei.

Auf nationaler Ebene glänzte besonders Eva Grosche: Sie holte bei den Deutschen Meisterschaften zweimal Bronze im Einzel und sicherte sich mit dem Team Sachsen eine weitere Bronzemedaille. Auch Anton Müller darf sich über Bronze im Einzel bei den Deutschen Meisterschaften freuen.

Für großen Beifall sorgten zwei Mannschaftserfolge: Friedrich Beissert, Lorenzo Dehnert und Anton Müller krönten ihre Saison im Team Sachsen mit dem Deutschen Mannschaftsmeistertitel im Herrenflorett der U15. Und im Damenflorett der U20 kämpften sich Martha Grosche, Marie Bach, Marlene Schneider und Martha Benedix im Team Sachsen bis ins Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften vor und kehrten als Deutsche Vizemeisterinnen nach Radebeul zurück.

 

 

Abschied mit Ehrenmitgliedschaft

Der bewegendste Moment des Abends gehörte Gudrun Wolf. Die ehemalige Fechterin der DDR-Juniorennationalmannschaft hat über viele Jahre die Ausbildung der jüngsten Vereinsmitglieder geprägt und beendet nun ihre Trainerarbeit. Als Dank und Anerkennung für alles, was sie dem FCR gegeben hat, wurde ihr die Ehrenmitgliedschaft des Vereins verliehen – eine Auszeichnung, die in diesem Fall mehr als verdient ist.

 

Und dann war da noch der Grill

Nach so viel Programm, so vielen Namen und so viel verdienter Anerkennung gab es für den Rest des Abends nur noch eine Aufgabe: feiern. Die haben unsere Fechterinnen, Fechter und Eltern mit großer Begeisterung erledigt.

Fechtclub Radebeul richtet erfolgreiche Landesmeisterschaften aus

Am vergangenen Wochenende war der Fechtclub Radebeul Ausrichter der Sächsischen Landesmeisterschaften im Florettfechten. Austragungsort war die Sporthalle des Gymnasiums Pieschen, in der die Altersklassen U15, U17, U20 sowie die Senioren ihre Landesmeister ermittelten. Für den FCR wurde das Heimturnier dabei auch sportlich zu einem großen Erfolg.

Besonders stark präsentierten sich die Radebeuler im Herrenflorett der U15. Gleich fünf der acht Finalplätze gingen an Fechter des FCR. Anton Müller (13) sicherte sich souverän den Landesmeistertitel. Edgar Räppgen (14) und Lorenzo Dehnert (15) gewannen Bronze. Friedrich Beissert (13) belegte Platz 5, Gustav Wappler (15) wurde Sechster. Auch im Mannschaftswettbewerb dominierte der FCR – Gold und Silber gingen beide nach Radebeul.

Im Herrenflorett der U17 stellte der FCR mit Finn-Pepe Hanitsch (15) ebenfalls den neuen Landesmeister. Aatos Felgner (16) und erneut Anton Müller sicherten sich Bronze. Ferdinand Zacharias (16) und Lorenzo Dehnert rundeten mit den Plätzen 5 und 8 das starke Ergebnis ab. Auch in den Teamwettbewerben waren die Radebeuler erfolgreich: Die erste Mannschaft gewann Silber, die zweite Mannschaft Bronze. Das U17-Damenteam mit Eva Grosche (14), Martha Grosche (17) und Jella von Koslowski (15) erkämpfte sich ebenfalls die Silbermedaille.

Für weiteres Gold sorgte die Herrenmannschaft der Senioren mit Gregor Schmitz-Hübsch (22), Adrian Hoppe (19), Finn-Pepe Hanitsch und Carl Benedix. Auch in der U20 konnten die Mannschaften überzeugen: Sowohl die Herren mit Hoppe, Hanitsch und Carl Wendland (17) als auch die Damen mit Marie Bach (17), Martha Benedix (20), Jella von Koslowski und Marlene Schneider (17) gewannen Silber.

Im Einzel der Seniorinnen sicherte sich Martha Benedix eine Bronzemedaille. Teamkollegin Cora Schaller (23) gewann Silber. Marlene Schneider, Emilia Keller (24) und Marie Bach belegten die Plätze 5, 7 und 8. Auch bei den Senioren-Herren gab es Edelmetall für den FCR: Gregor Schmitz-Hübsch gewann Silber, Finn-Pepe Hanitsch wurde Siebter und Adrian Hoppe Achter.

Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle konnte der Fechtclub Radebeul damit eine beeindruckende Medaillenausbeute erzielen und sich einmal mehr als einer der stärksten Florettstandorte Sachsens präsentieren.

Neben den sportlichen Erfolgen war das Turnier jedoch auch organisatorisch ein voller Erfolg. Einen großen Anteil daran hatten die zahlreichen Helferinnen und Helfer hinter den Kulissen – Eltern, Geschwister, Freunde und Vereinsmitglieder, die beim Auf- und Abbau, in der Passannahme oder in der Kantine unermüdlich unterstützten. Ebenso gilt der Dank allen Kampfrichtern und Trainern. Nur durch ein solches gemeinsames Engagement sind Veranstaltungen dieser Größenordnung möglich.

Mitgliederversammlung 2025: Rückblick auf ein erfolgreiches Sportjahr

Die diesjährige Mitgliederversammlung bot die Gelegenheit für einen Rückblick auf das Sportjahr 2025. Zahlreiche Mitglieder und Eltern fanden am 4. November 2025 den Weg in die Fechthalle des Fechtclubs Radebeul, um sich über die Erfolge des zu Ende gehenden Jahres zu informieren. Und diese können sich sehen lassen. Hier eine Auswahl:

In der Waffe Florett hat der Verein im Jugendbereich in der Saison 2025/2026 vier Bundeskader sowie sieben Landeskader. Damit und mit seinen herausragenden Turnierergebnissen gehört der Fechtclub Radebeul derzeit zu den erfolgreichsten Florettvereinen bundesweit.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Absicherung von Turnierteilnahmen: 2025 haben mehrere junge Fechterinnen und Fechter die Prüfung zur nationalen Kampfrichterlizenz (CN) erfolgreich abgelegt.

Diese starken Ergebnisse waren nur durch den großen Einsatz vieler Trainer, Mitglieder und Eltern möglich. Ihnen allen wurde ausdrücklich gedankt, an erster Stelle dem sportlichen Leiter Robert Peche.

 

Ein zentraler Punkt der Mitgliederversammlung war zudem die Neuwahl des Vereinsvorstands. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Marcel Chromko sowie unser Technikspezialist Jörg Wemme kandidierten nicht erneut. Beide wurden vom Vorsitzenden für ihre wichtige Arbeit im Verein gewürdigt.

Der Vorstand wurde wie folgt gewählt:

Dr. Olaf Vahrenhold (Vorsitzender), Marcus Kolb (neuer stellvertretender Vorsitzender), Steffen Püschel (Schatzmeister).

In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Robert Peche, Hubert Peche, Dr. Florian Dexl und als neues Mitglied Jan Goldenbogen.

 

 

Vereinsvorstand v.l.n.r.:

Dr. Olaf Vahrenhold (Vorsitzender), Robert Peche (sportlicher Leiter), Jan Goldenbogen (Sponsoring), Marcus Kolb (stellv. Vorsitzender),

Steffen Püschel (Schatzmeister), Hubert Peche (Vereinsentwicklung), Dr. Florian Dexl (Öffentlichkeitsarbeit)

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Fechtfieber in Wroclaw

Erfolgreiche Teilnahme des Fechtclub Radebeul bei der Challenge Wratislavia

Beim größten Kinder- und Jugendturnier Europas, der Challenge Wratislavia in Wroclaw, stellten die Nachwuchsfechter des Fechtclub Radebeul ihr Können unter Beweis. Über 2000 Teilnehmer aus 30 Nationen kämpften in den Altersklassen U15, U13 und U11 um die begehrten Medaillen.

 

Besonders Klaus Deckner beeindruckte in der U11-Konkurrenz. Bei seinem ersten internationalen Turnier erreichte er nach einer starken Vorrunde und mehreren souveränen KO-Siegen das Halbfinale. Dort unterlag er knapp mit 9:10 gegen den Schweden Ivacs Milan und sicherte sich eine verdiente Bronzemedaille.

 

Auch in der U13 zeigte der Fechtclub Radebeul starke Leistungen. Edgar Räppgen verpasste mit Platz 5 knapp das Podest, nachdem er sein Viertelfinalgefecht nach drei roten Karten unglücklich mit 8:9 gegen einen polnischen Gegner verlor. Anton Müller belegte einen hervorragenden 6. Platz.

 

In der Altersklasse U15 bewies Finn-Pepe Hanitsch erneut sein Talent. Er kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor und erreichte einen starken 8. Platz unter 191 Startern, womit er bester Deutscher in dieser Altersklasse wurde.

 

Insgesamt trat der Fechtclub Radebeul mit 13 Jungen und drei Mädchen an. Fast alle konnten die Vorrunde erfolgreich meistern und wertvolle internationale Erfahrung sammeln.

Wir gratulieren unseren Nachwuchsfechtern zu diesen großartigen Leistungen und freuen uns auf kommende Turniere!

 

"So viele Sportler in die Top 8 zu bekommen, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Wir sind stolz auf die Leistungen und Ergebnisse. Ein Dank auch an Marlene Schneider, die mit vollem Einsatz als Kampfrichterin dabei war und Adrian Hoppe der als Co- Trainer einen tollen Job gemacht hat." so das Fazit von Trainer Robert Peche.

Starke Platzierungen beim U15-Bundesranglistenturnier in Weinheim

Die Fechter des Fechtclub Radebeul zeigten beim Bundesranglistenturnier der U15 in Weinheim starke Leistungen. Besonders Finn-Pepe Hanitsch überzeugte mit einem beeindruckenden Lauf bis ins Viertelfinale. Im Achtelfinale besiegte er sensationell den amtierenden deutschen U13-Vizemeister Andrej Helmig, musste sich anschließend jedoch dem Moerser Max Koster geschlagen geben. Mit Platz 6 erreichte er dennoch eine hervorragende Platzierung.

Auch Aatos Felgner präsentierte sich in Topform, zog souverän ins Achtelfinale ein, unterlag dort jedoch dem Freiburger Jonas Villar und belegte Platz 14. Lorenzo Dehnert, Jannes Richter und Moritz Kuschke erreichten die Runde der letzten 64, konnten sich dort aber nicht weiter durchsetzen. Gustav Wappler schied bereits im 128er Direktausscheid aus.

Trainer Robert Peche zieht ein gemischtes Fazit:
"Für das erste Turnier dieser Serie können wir mit zwei Fechtern unter den Top 12 zufrieden sein. Allerdings macht mir der kommende Jahrgang noch Sorgen – hier müssen wir intensiv arbeiten. Jetzt liegt unser Fokus auf der Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften, um dort topfit anzugreifen."

Glanz und Gloria in Potsdam

Die Fechterinnen und Fechter des Fechtclubs Radebeul bewiesen beim Sanssoucipokal in Potsdam erneut ihre Klasse und erzielten herausragende Ergebnisse. Mit mehreren Podestplätzen und starken Turnierleistungen untermauerten sie ihre Spitzenposition im Nachwuchsbereich.

 

Starke Leistungen in der U11

Besonders in der Altersklasse U11 sorgte Sportschülerin Isabella Friede im Damenflorett für Aufsehen. Nach einer schwierigen Vorrunde ohne Sieg, kämpfte sie ich eindrucksvoll ins Turnier zurück. Im Achtelfinale bezwang sie ihre Dauerkonkurrentin Frauke Manteufel aus Schkeuditz, bevor sie auch im Viertel- und Halbfinale gegen Gegnerinnen aus Leipzig und Chemnitz souverän bezwang. Erst im Finale musste sie sich Sofia Gaas aus Hannover geschlagen geben, durfte sich jedoch über eine verdiente Silbermedaille freuen. Im Herrenflorett der U11 überzeugten zudem Klaus Deckner mit einem starken sechsten Platz und Max Liedmeier mit Rang acht.

 

Erfolgreiche Fechter in der U13

In der U13 setzte sich der Erfolgskurs fort. Sportschüler Edgar Räppgen focht sich ungeschlagen durch die Vorrunden bis ins Halbfinale. Dort unterlag er dem Potsdamer Procupius und belegte einen starken dritten Platz. Auch Anton Müller gewann Bronze, nachdem er im Halbfinale dem Oranienburger Bjarne Peters knapp mit 9:10 unterlag. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Müller zudem das gelbe Trikot des Führenden der Youngstercup-Serie. Friedrich Beissert komplettierte das erfolgreiche Abschneiden mit einem hervorragenden fünften Platz, nachdem er sich in der Vorrunde und im Direktausscheid eindrucksvoll behauptet hatte. Paulo Goldenbogen sicherte sich mit starken Kämpfen den 13. Platz. Im Damenflorett der U15 zeigte Alma Börner ebenfalls eine solide Leistung und wurde Neunte.

 

Silber für Eva Grosche und starke Leistung von Mia Kühne

Am Sonntag überzeugte Eva Grosche im U13-Damenflorett und blieb bis zum Finale ungeschlagen. Erst dort musste sie sich Elena Conrad aus Cottbus knapp mit 9:10 geschlagen geben und sicherte sich verdient die Silbermedaille. Mia Kühne erreichte erstmals das Viertelfinale eines Youngstercup-Turniers und belegte mit einer starken Leistung den sechsten Platz.

 

Trainerteam hochzufrieden

Die Trainer Hubert Peche und Moritz Gußmann zeigten sich begeistert von den Ergebnissen: „Die Leistungen unserer Fechterinnen und Fechter waren herausragend. Besonders Isabellas Aufholjagd, Evas Durchmarsch ins Finale und Antons konstante Erfolge sind beeindruckend. Edgar, Friedrich, Paulo, Klaus, Alma, Mia und Max haben ebenfalls starke Kämpfe gezeigt und bewiesen, dass sie zur Spitze gehören.“

Mit diesem erfolgreichen Turnierauftritt blickt der Fechtclub Radebeul optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe und hofft auf weitere Podestplätze.

Erfolgreicher Turnierbesuch in Tschechien

Bereits zum 18. Mal fand das Hugo-Graf-Veteranenturnier im tschechischen Teplice statt. Am Start waren Fechter aus Tschechien, der Slowakei und Deutschland. Für den Fechtclub Radebeul gingen Florian Dexl in der AK30+ und Steffen Püschel in der AK40+ an den Start.

Die Vorrunde wurde nach Altersklassen getrennt gefochten, wobei auf Grund der Teilnehmeranzahl die Herren der AK30+ und der AK40+ in einer Runde mit insgesamt 8 Fechtern antraten. Hier hatte Steffen einen herforragenden Tag erwischt und konnte 6 seiner 7 Gefechte gewinnen und sich damit den 1. Platz in der Vorrunde sichern.  Florian beendete die Vorrunden, nach wechselnden Glück in seinen Gefechten, auf dem  6. Platz.

In der AK40+ fand nun der Direktausscheid statt. Hier konnte sich Steffen bis ins Finale kämpfen. Hier musste er sich dem starken Tschechen Petr Skrovný geschlagen geben, war aber mit dem 2. Platz dem gewonnenen Silber sehr zufrieden.

Da es in der AK 30+ nur 2 Starter gab, fand  zwischen Florian und dem Tschechen Jiri Kodes nur ein Entscheidungsgefecht statt. Dieses konnte Florian für sich entscheiden. Leider wurden in dieser Altersklasse keine Medallien vergeben. "

Europameisterschaften Fechten- Starker Auftritt von Marie Bach

Gleich zwei Dresdnerinnen vertraten Deutschland im Team der vier nominierten Florettfechterinnen bei der Europameisterschaft der Kadetten vom 23.-26.02. in Antalya. Florentine Grund (15) vom Dresdner Fecht-Club und Marie Bach (16) vom Fechtclub Radebeul konnten im Einzelwettkampf alle Gefechte in ihren Vorrunden gewinnen. Im Direktausscheid trafen die beiden Athletinnen leider bereits in den Top 32 auf starke Kontrahentinnen aus der Türkei. Marie Bach unterlag der späteren Fünftplatzierten Elvin Gulisik, Florentine Grund musste sich der neuen Europameisterin Alara Atmaca geschlagen geben. Am Ende standen ein guter 17. und 18. Platz zu Buche.

 

Im Teamwettbewerb unterlag das deutsche Team im Viertelfinale den späteren Vizeeuropameisterinnen aus Polen denkbar knapp mit 43:45. In den Platzierungsgefechten sicherte sich das Quartett einen starken sechsten Platz für Deutschland. Neue Europameisterinnen wurde das Team aus Italien.

 

Marie Bach besucht des Sportgymnasium in Dresden, trainiert im Fechtclub Radebeul bei Trainer Robert Peche. Marie ist eines der größten Fechttalente der Vereinsgeschichte. Nach der Vorrunde in Antalya, in der sie alle Gefechte gewinnen konnte, ging Marie an Rang drei gesetzt in die Direktausscheidung. Nach Freilos im 64er Direktausscheid traf sie auf eine starke türkische Fechterin und unterlag dieser. Rang 17 von über 80 Mädchen aus ganz Europa war am Ende das Ergebnis.

 

Im Team war Marie eine wichtige Stütze des Teams unter Leitung vom Nachwuchsbundestrainer Hannes Jetz. Leider verlor das deutsche U17 Team gegen die polnische Mannschaft denkbar knapp mit 43:45.

 

„Insgesamt war für das Team mehr drin. Am Ende des Gefechtes agierte man unruhig und überhastet, was zu einer unnötigen Niederlage führte. Auch im Einzel war natürlich mehr möglich. Mit weiterem Training und mehr Erfahrung wird Marie in den nächsten Jahren sicherlich weitere Chancen bekommen, sich zu beweisen. Wir als Verein sind verdammt stolz, dass Marie sich für EM und WM qualifiziert hat und uns hier vertritt.“ so das Fazit von Trainer Robert Peche.

Glanzleistungen beim Weltcup in Riga

Am ersten Wettkampftag standen die Teamwettbewerbe auf dem Programm. Marie Bach startete mit Team Deutschland I, das mit Merle Herwig (Marburg), Florentine Grund (Dresden) und Emma Klostermann (München) antrat. Bereits im Auftaktmatch musste das Team eine unerwartete Niederlage gegen die ungesetzten Australier hinnehmen (35:45) und schied damit frühzeitig aus dem Turnier aus.

Martha Grosche hingegen feierte mit Team Deutschland II große Erfolge. Gemeinsam mit Helena Kellner (München), Ksenia Klimuk (Hanau) und Anik Kösling (Tauberbischofsheim) gelang ihr ein überraschender Durchmarsch bis ins Halbfinale. Nach einem Achtelfinalsieg gegen Schweden I und einem Viertelfinalerfolg über Großbritannien stand das Team sensationell in der Runde der besten vier Mannschaften. Dort unterlagen sie Polen I, hatten jedoch noch die Chance auf Bronze. Im kleinen Finale gegen Australien lag Deutschland II lange in Führung, musste sich aber in den letzten beiden Gefechten geschlagen geben und belegte einen starken vierten Platz.

 

Einzelwettbewerb: Marie Bach überzeugt mit Platz 8

Am Sonntag folgte der Einzelwettbewerb. Martha Grosche konnte nicht an ihre starken Leistungen aus dem Teamwettbewerb anknüpfen und schied bereits im 128er-K.o. aus. Damit war auch die Chance auf die EM-Qualifikation leider vertan.

Marie Bach hingegen erwischte einen hervorragenden Tag. Nach einer starken Vorrunde zeigte sie im K.o.-Modus eine beeindruckende Leistung und kämpfte sich erstmals in ihrer Karriere bis ins Viertelfinale eines Weltcups vor. Dort traf sie auf die Polin Dayana Tym und lag lange in Führung. Kurz vor Schluss erzielte Tym jedoch den Ausgleich zum 12:12. Im anschließenden Sudden Death setzte die Polin den entscheidenden Treffer und verwies Marie Bach auf Rang acht.

 

Trainer Robert Peche zeigte sich dennoch hochzufrieden: "So nah an einer Medaille zu sein und sie dann doch zu verpassen, ist natürlich bitter. Aber Marie hat fantastisch gefochten und das beste Saisonergebnis für die deutschen U17-Damen erzielt. Zudem sollte sie mit diesem Ergebnis für die EM und WM nominiert werden."

 

Der Fechtclub Radebeul gratuliert seinen Athletinnen zu diesen starken Leistungen und blickt gespannt auf die kommenden internationalen Meisterschaften.