Rückblick auf eine erfolgreiche Saison und Vorstandswahl

Wie immer nach zwei Jahren war es jetzt wieder so weit – die Mitgliederversammlung des Fechtclub Radebeul wählte am 17. Oktober 2023 einen neuen Vorstand.

Im Vordergrund der Versammlung standen allerdings zunächst einmal die fechterischen Erfolge der vergangenen Saison. Besonders herausragend war dabei die erste Teilnahme eines Radebeuler Fechters an einer Europameisterschaft. Michael Bergert konnte sich für dieses besondere Ereignis qualifizieren und durfte dafür nach Tallinn fahren. Ebenfalls herausragend war die Leistung von Hannes Nowak, der beim U20-Weltcup in Barcelona als bester Deutscher das Achtelfinale erreichte. Auch andere Fechterinnen und Fechter des Vereins erreichten tolle Ergebnisse. So wurden zahlreiche Medallien auf Deutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften sowie weiteren Turnieren in den verschiedensten Altersklassen gewonnen. Die vergangene Saison kann daher als erfolgreichste des noch relativ jungen Fechtclub Radebeul angesehen werden.

Der neue Vorstand von links nach rechts: Marcel Chromko (stellvertretender Vorsitzender), Robert Peche (Sportlicher Leiter), Dr. Olaf Vahrenhold (Vorsitzender), Steffen Püschel (Schatzmeister), Hubert Peche (Vereinsentwicklung), Florian Dexl (Öffentlichkeitsarbeit). Nicht auf dem Bild ist Jörg Wemme (Technik).

 

Vor der Neuwahl des Vorstands galt es Abschied zu nehmen von zwei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Jens-Uwe Vogel sowie die für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Silvana Thümmler standen leider nicht mehr zur Verfügung. Beiden wurde für Ihr ehrenamtliches Engagement ganz herzlich gedankt. Der neu gewählte Vorstand besteht aus Dr. Olaf Vahrenhold (Vorsitzender), Marcel Chromko (stellvertretender Vorsitzender) und Steffen Püschel (Schatzmeister). In den erweiterten Vorstand wurden Robert Peche, Florian Dexl, Jörg Wemme und Hubert Peche gewählt.

Ein besonderer Dank wurde an die vielen Unterstützer, Helfer und Sponsoren sowie an unsere Kampfrichter gerichtet. Besonders hervorgehoben wurden die Trainer und Übungsleiter des Vereins, auf deren Schultern die große Verantwortung des regelmäßigen Trainings sowie zum Teil auch der Turnierbegleitung liegt. Dieser Dank sei hier nochmals ausdrücklich wiederholt!

Silvana Thümmler Deutsche Vizemeisterin mit der Degenmannschaft der Veteranen

Für die 26. Deutschen Veteranen-Mannschafts-Meisterschaft am 14. Mai 2022 in Erfurt hat sich eine starke Startgemeinschaft aus Degen-Fechterinnen des Fechtclubs Radebeul und des Fechtclubs Leipzig zusammengefunden. Nach heraussragenden Gefechten errang die Radebeuler Fechterin Silvana Thümmler gemeinsam mit den Leipziger Fechterinnen Manuela Speer und Babett Woitas die Deutsche Vizemeisterschaft.

Babett Woitas (FC Leipzig), Manuela Speer (FC Leipzig), Silvana Thümmler (FC Radebeul)

Nachdem schon im ersten Wettkampf der TV Augsburg mit 9:0 besiegt wurde, musste man sich im zweiten Kampf der Vorrunde dem SC Berlin noch geschlagen geben. Die Chance zur Rechanche ergab sich dann im Halbfinale, in dem der SC Berlin mit 5:2 Siegen geschlagen wurde. Erst im Finale konnte sich die Startgemeinschaft FC Leipzig/FC Radebeul trotz großem Kampfgeist gegen die Startgemeinschaft Waldkirch/Freiburg mit 3:5 Siegen nicht mehr durchsetzen.

Die Silbermedallie war der verdiente Lohn für Silvana, Manuela und Babett. Glückwunsch an die drei Degen-Fechterinnen.

Ergebnis Damen-Degen Deutsche Veteranen-Mannschafts-Meisterschaft 2022:

  1. Platz: Startgemeinschaft Waldkirch/Freiburg
  2. Platz: Startgemeinschaft Leipzig/Radebeul
  3. Platz: EFG Essen
  4. Platz: SC Berlin

Thüringen-Pokal in Nordhausen

Zum Auftakt der Thüringen-Pokal-Serie am 10. Oktober 2021 in Nordhausen nahmen für den Fechtclub Radebeul die Degenfechter Florian Dexl, Julius Schöps, Silvana Tümmler und Anne Heitmann teil.

Anne und Silvana konnten sich für das A-Finale der Damen qualifizieren und belegten nach zum Teil sehr knappen Gefechten gegen schwere Gegnerinnen die Plätze 7 und 8. Der Sieg ging an Alva Clusen vom TV Paderborn.

Im stark besetzten Starterfeld der Herren erreichte Julius das B-Finale und in der Gesamtwertung Platz 15. Florian verpasste knapp das B-Finale und schloss das Turnier mit Platz 20 ab. Sieger wurde Gerald Hinz vom Elmshorner MTV.

Ein neuer Vorstand und ein Ehrenmitglied

Corona hat die Sportszene stark durchgeschüttelt. Trotzdem hat sich der Fechtclub Radebeul ohne größere Blessuren durch die Monate des Lockdowns manövriert. Inzwischen sind auch Training und Turniere wieder möglich. Alle haben das sehnsüchtig erwartet.

Dass auch in der Phase des Lockdowns von Trainern und Aktiven des Vereins viele Angebote online gemacht wurden, war ein zentrales Thema der am 23. September 2021 durchgeführten Mitgliederversammlung. Allen, die hier etwas beigetragen oder auch einfach nur mitgemacht haben, wurde vom Vorsitzenden herzlich gedankt.

Ein wesentlicher Einschnitt für den Fechtclub ist der Abschied von der langjährigen Schatzmeisterin Tina Peche. Als Anerkennung für ihren Einsatz wurde sie von der Mitgliederversammlung einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Die Neuwahl des Vorstandes erbrachte keine Überraschungen. Wiedergewählt wurden als Vorsitzender Olaf Vahrenhold, als stellvertretender Vorsitzender Jens-Uwe Vogel und in den erweiterten Vorstand Silvana Thümmler, Jörg Wemme sowie Robert und Hubert Peche. Neuer Schatzmeister wurde Steffen Püschel.

Den "größten" Höhepunkt gab es dann am Schluss der Versammlung: Pizza für alle! 😉

Senioren im LiveStream

Nach der coronabedingten Zwangspause haben unsere „Vereinssenioren“ am 10./11. Oktober die Chance genutzt, um beim Oschatzer 50er Pokal ihr Können auf der Planche unter Beweis zu stellen.

Austragungsort war die Stadthalle, von wo aus das Turnier erstmals auch im LiveStream übertragen wurde. Die sechs Fechterinnen und Fechter unseres Vereins haben sich in der Vorrunde gut behauptet. Josana Vogel blieb in der Vorrunde ungeschlagen und konnte sich damit einen sicheren Platz im A-Finale sichern. Eine besondere Herausforderung für alle männlichen Teilnehmer war die Regelung, dass im Falle eines Doppeltreffers der Punkt nur den Damen gutgeschrieben wurde. Damit wurde so manches Gefecht eine echte Zitterpartie für die Herren. Nach vielen spannenden Gefechten konnten sich Josana, Silvana, Jens-Uwe und Florian unter den ersten 7 platzieren.  

Mit dem Turnier wurde gleichzeitig das 30 Jährige Jubiläum des Fechtvereins Oschatz gefeiert. Herzlichen Glückwunsch an die Fechtfreunde aus Oschatz und an unsere erfolgreichen Fechterinnen und Fechter!

Fechtclub-Vorstand goes online

Auch in Corona-Zeiten geht die Arbeit weiter. Nachdem die letzte Vorstandssitzung so gerade noch vor den aktuellen Beschränkungen „analog“ stattfinden konnte, hat sich der Vorstand des Fechtclubs Radebeul jetzt erstmals in einer Videokonferenz zusammengefunden. Die Themen waren natürlich stark von der Corona-Krise geprägt.

Unser für Juni geplanter „Elbepark-Cup“ musste leider bereits abgesagt werden. Wie mit dem „Radebeuler Fechtcup“ am Pfingstwochenende verfahren wird, soll entschieden werden, wenn wir die weitere Entwicklung der Corona- Beschränkungen absehen können. Das gleiche gilt für die Ende Juni geplante Feier zum 10-jährigen Vereinsjubiläum.

Die Online-Angebote von Robert Peche, der über die verschiedenen sozialen Kanäle Trainingstipps für das „Training allein zu Haus“ oder Online-Trainingsstunden per Videokonferenz gibt, soll auf jeden Fall weitergeführt werden. Neu ist jetzt der Versuch, einen Anfängerkurs für Erwachsene online durchzuführen. Großes Lob an Robert und natürlich auch an die Teilnehmer, ohne die das alles nicht gehen würde. Wir vom Vorstand können dazu nur sagen: Weiter so!

Gold und Silber für Leona

Leona Vogel vom Fechtclub Radebeul e.V. gewann am 16.11.2019 Gold (Junioren) und Silber (Senioren) beim Chemnitzer Degenturnier. Unter insgesamt 24 Startern traten Leona Vogel, Silvana Thümmler und Jens-Uwe Vogel in Chemnitz an. Die Vorrunden waren schnell gefochten. Um so spannender war dann der Direktausscheid, in dem anschließend jeder Platz ausgefochten wurde. In einem fesselnden Finale gegen Annett Crustewitz verfehlte Leona um nur 2 Punkte knapp den Sieg bei den Senioren. In der Junioren-Wertung konnte sie sich jedoch den 1. Platz sichern. Silvana Thümmler erreichte Platz 7 und Jens-Uwe Vogel Platz 9.

Kurfürstlicher Sieg in Bad Elster

Der Wanderpokal des diesjährigen Sie & Er-Turniers in Bad Elster ging erstmals nach Radebeul. Mit 6 Mannschaften nahm der Fechtclub Radebeul e.V. am 2. November 2019 am 17. Internationalen Bäderfechturnier teil. Im königlichen Ambiente des Kurhauses lieferten sich die insgesamt 18 angetretenen Mannschaften - bestehend jeweils aus einer Frau und einem Mann - spannende Gefechte. Jens-Uwe Vogel und Deborah Schmidt sicherten sich mit 26 Siegen den Turniersieg und holten damit den stattlichen Pokal zum ersten Mal nach Radebeul. Deborah Schmidt konnte sich außerdem in der Einzelwertung als drittbeste bei den Damen platzieren.

Die Starter des Fechtclub Radebeul e.V.
Das Siegerteam Deborah Schmidt und Jens-Uwe Vogel

Zweiter bei DOSB-Wettbewerb „Sterne des Sports“ in Sachsen

Beim Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken hat der Fechtclub Radebeul e.V. den 2. Platz auf Landesebene unter 117 Projekten erreicht. Dem Verein wurde am 29.10.2019 der silberne Stern in der kleinen Variante für das Projekt "Sport bewegt – Fechten an Schulen und Horten" durch den Sächsischen Staatsminister des Innern, Herrn Prof. Dr. Roland Wöller, in der Sächsischen Staatskanzlei überreicht.

Sterne des Sports in Silber, Preisverleihung 2019 für den Freistaat Sachsen. Die Sterne werden übergeben von Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller, Gerd Koschmieder, Vorstand Volksbank Chemnitz eG, Angela Geyer, Vizepräsidentin Sportentwicklung/Breitensport im LSB Sachsen, sowie Tina Punzel, Waserspringerin, hier mit der Delegation des Fechtclub Radebeul e.V.

Zuerst war es nur eine Idee gewesen, entstanden zwischen einem Schluck Kaffee und einer Trainingseinheit mit Schulkindern: Eigentlich wäre es doch sinnvoll, wenn man Kinder nicht nur in der Fechthalle trainiert, sondern zu ihnen in die Schulen geht und das Fechten vielleicht sogar mit dem Sportunterricht kombiniert. Robert Peche, der Trainer des Fechtclubs Radebeul e.V., zögerte nicht lange. Absprachen mit Schulen wurden getroffen, spezielle Fechtausrüstung für jüngere Kinder besorgt und schon nach kurzer Zeit war das Projekt "Sport bewegt – Fechten an Schulen und Horten" ein voller Erfolg. Sogar die Kürzung von regulärem Sportunterricht konnte damit an einigen Schulen ausgeglichen werden. So springen Trainer des Vereins mit Fechtstunden ein, wenn der Sportunterricht gestrichen werden soll. Die Bewerbung beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ war dann eher ein Zufall – ein glücklicher allerdings. Vor dieser Bewerbung wurde das Projekt schon vom Landkreis Meißen, der Sparkasse Meißen und aus dem Ehrenamtsbudget des Freistaates Sachsen unterstützt.

Im August gab es dann die erste Überraschung. Auf der regionalen Ebene gewann das Projekt den „Stern des Sports“ in Bronze und war damit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Und der wurde jetzt mit dem 2. Platz abgeschlossen. Aber auch wenn der Wettbewerb erst mal vorbei ist, das Projekt geht weiter und macht allen Beteiligten viel Freude.

„Sterne des Sports“ ist Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus gesellschaftlich besonders engagieren.

www.sterne-des-sports.de

Julian Mengler, Radio Energy Sachsen, im Interview mit Robert Peche

World Fencing Day 2019 im Albertinum

16 Fechter des Fechtclubs Radebeul – von ganz jung bis ganz jung geblieben – haben die Besucher der Skulpturensammlung und der Galerie Neue Meister in Dresden mit einem Flashmob überrascht. Für einige Minuten verwandelte sich der Lichthof im Albertinum in eine Fechthalle und ganz in weiß gekleidete Musketiere zogen die Blicke auf sich. Eine so spannende Begegnung zwischen Fechtkunst und bildender Kunst gibt es ja auch nicht alle Tage. Gäste und Mitarbeiter des Albertinums waren begeistert. Zum Abschluss gab es dann noch einen Fototermin auf der historischen Treppe vor dem Albertinum.