Radebeuler stark in Oschatz

Nicht nur zahlenmäßig präsentierten sich die Radebeuler Degenfechter stark beim 50er Pokal in Oschatz. Nachdem im Vorjahr die Pokale für Damen- und Herrendegen an die Weinstadt an der Elbe gingen, ist die Mission Pokalverteidigung nicht gelungen. Im qualitativ stark besetzten Turnier konnten Josana und Jens-Uwe Vogel aber jeweils den Silberrang erreichen.

Zum 50er Pokal fechten Damen und Herren gemeinsam im Rundensystem mit A/B/C Finalrunden. Die Besonderheit ist, dass bei Gefechten Dame gegen Herr Doppeltreffer nur für die Dame zählen. Dadurch erhielten viele Gefechte noch eine ganz eigene Spannung und die Fechter mussten sich in ihren Aktionen auf diese Bedingungen einstellen.

Dieses Jahr trafen sich Fechter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin zu dem Turnier in Oschatz. Radebeul stellte mit sieben Fechtern die meisten Starter.

Mit fünf bzw. vier Siegen in der Vorrunde konnten sich Jens-Uwe und Josana für das A-Finale um die ersten sieben Plätze qualifizieren. Das Turnier ist allerdings auch in Berlin als Ziel für einen Vater-Tochter-Ausflug beliebt. Uwe Kirschen und Tochter Julia Wagner konnten schließlich die meisten Siege für sich verbuchen und die Pokale dieses Mal mit in die Hauptstadt nehmen. Familie Vogel konnte nach vielen knappen Gefechten die zweiten Plätze in der Damen- und Herrenwertung vor der Konkurrenz aus Dresden und Magdeburg für sich verbuchen.

Henry Herzog verfehlte mit ebenfalls vier Siegen in der Vorrunde das A-Finale knapp nach Index. Insgesamt konnte er sich den siebten Platz in der Herrenwertung sichern. Turnierneuling Vera Wobad erreichte mit drei Siegen das B-Finale und konnte sich über einen fünften Platz bei den Damen freuen. Mit den Plätzen sieben, acht und neun komplettierten Anne Heitmann, Greta Cwikla und Katrin Schreiber das gute Abschneiden der Radebeuler Fechter.

Insgesamt war der diesjährige 50er Pokal wieder ein sehr gelungenes Turnier und bleibt damit bei den absoluten Saisonempfehlungen für Hobbyfechter. Unser herzlicher Dank gilt den Organisatoren und Helfern des ausrichtenden SFV Oschatz.

Anne holt Bronze in Hamburg  

Die Fechtsaison hat begonnen und die ersten Turniererfolge lassen nicht lange auf sich warten. Beim Hamburger Fechtmarathon sicherte Anne Heitmann für den Fechtclub Radebeul e. V. die Bronze Medaille im Damendegen der Senioren hinter Susann Scholz und Sina Schmidt. Herzlichen Glückwunsch an Anne und auf eine weiterhin erfolgreiche Saison.

Isabella Lindner stark beim Europapokal in Rom

Ein super 52. Platz für Isabella Lindner beim Europapokal in Rom. Sie geht damit als viertbeste Deutsche aus dem Wettkampf. Mit vier Siegen ficht sie sich durch die Vorrunde. Im 128er konnte sie die Münchnerin Anna Kothieringer mit 15:14 bezwingen. Im 64er war dann gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin Thepaut aus Frankreich leider Endstation. Cora Schaller konnte in der Vorrunde nur einen Sieg erringen und belegte am Ende Rang 136.

"Damit enden unsere Auslandsreisen für diese Saison. Allein schon dabei zu sein, ist nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis guter Arbeit vieler Trainer, Sportler und Helfer im Hintergrund. Jetzt gilt die volle Aufmerksamkeit den Meisterschaften in der Heimat." erklärt Trainer robert Peche.

Team Radebeul
Trainer Robert Peche mit den Florettfechterinnen Isabella Lindner und Cora Schaller in Rom

Silber beim Thüringenpokal in Meiningen

Beim Thüringenpokal am 26.01.2019 in Meiningen war der Fechtclub Radebeul durch Florian Dexl und Jens-Uwe Vogel mit zwei Degenfechtern vertreten. Jens-Uwe - offensichtlich in bester Tagesform - konnte die Vorrunde mit nur einer Niederlage auf Platz 3 abschließen und sich damit souverän für das A-Finale qualifizieren. Von den sieben Gefechten konnte er hier fünf für sich entscheiden. Damit musste er in der Gesamtwertung nur Lennart Möhler vom KSZU Meiningen den Vortritt lassen und holte Platz 2 nach Radebeul.

Florian holte 4 Siege in der Vorrunde und platzierte sich auf dem 11 Platz für das B-Finale. Nach weiteren knappen Gefechten war Platz 14 seine endgültige Platzierung nach der Finalrunde.

Florian und Jens-Uwe beim Thüringenpokal in Meiningen
Florian (rechts) im Einsatz
Jens-Uwe (links) im Gefecht

Sport bewegt Fechten an Schulen und Horten

Mit diesem Leitgedanken hat sich der Fechtclub Radebeul e.V. beim Landkreis Meißen für eine Zuwendung aus dem kommunalen Ehrenamt-Budget 2018 beworben. Mit Erfolg!

Die Bewilligung kam zunächst per Email und man konnte es noch gar nicht so richtig glauben. Doch am Freitag dem 28.09.2018 war es dann soweit. Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch und Landrat Arndt Steinbach überreichten unserem Verein in Riesa den offiziellen Zuwendungsbescheid.

Ein kleiner Geldsegen für den Verein. Diese Mittel werden nun zweckgebunden für das Projekt „Sport bewegt Fechten an Schulen und Horten“ eingesetzt. Neben dem Honorar für unsere Trainer ist der Kauf von Fechtausrüstung für Kinder geplant.

Wünsche werden wahr

Spontan und zunächst ohne Aussicht auf Erfolg hat sich unsere Degenfechterin Silvana Thümmler bei der MDR-Sachsen-Höreraktion "W.W.W. - Wünsche werden wahr" angemeldet. Ihr Wunsch war eine neue Fechtbahn für unseren Verein.

Einige Wochen später rückte die Erfüllung des Wunsches jedoch in greifbare Nähe. Ein Anruf des MDR sorgte im Vorfeld für jede Menge Aufregung, Spannung und Herzklopfen. Doch dann stand die Aufgabe fest. Silvana musste die Bobbahn in Altenberg zu Fuß innerhalb von 15 Minuten von unten bis oben bewältigen. Dabei musste sie eine Distanz von 1413 Metern bei einem Höhenunterschied von 122 Metern überwinden und sich die Fechtbahn im wahrsten Sinne des Wortes erlaufen.

Nach 12:19 Minuten wurde dann an der Bobbahn gejubelt. Das Ziel oder besser gesagt der Start war erreicht. Der Verein darf sich nun über eine neue Fechtbahn freuen.

Neuer Vorstand beim Fechtclub Radebeul

Auf der Mitgliederversammlung am 4. Oktober 2018 wurde nach neun Jahren ein neuer Vorstand gewählt. Olaf Vahrenhold übernimmt die Vereinsführung mit Stellvertreter Jens-Uwe Vogel und Schatzmeisterin Tina Peche. Jörg Wemme, Silvana Thümmler, Hubert Peche und Robert Peche bilden den neuen erweiterten Vorstand.

Der Verein ist seit Gründung im Jahr 2009 zum zweitgrößten sächsischen Fechtverein gewachsen. Damit auch die Aufgaben im Leistungs- und Breitensport. Mit der neuen Aufstellung ist eine breitere Basis für eine weitere positive Entwicklung des Vereins gelegt wurden.

4. ELBEPARK Dresden-Cup & Showfechten

Auch das letzte Event der Saison brachten die Mitglieder und Helfer des Fechtclub Radebeul mit Bravour auf die Bühne. Beim 4. ELBEPARK DRESDEN CUP stand die Bühne in Dresdens größtem Einkaufszentrum, dem Elbepark Dresden. Centermanger Gordon Knabe eröffnete den Fechtern bereits zum vierten Male, sich in der Ladenstraße der großen Mall dem Publikum zu präsentieren. "Der Elbepark Dresden liegt genau zwischen unseren Trainingsstätten in Dresden und Radebeul. Hier gehen viele Dresdner und Radebeuler gerne einkaufen und genau dies ist ja auch unsere Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Wenn man talentierten Nachwuchs finden will, muss man das Fechten auch mal raus bringen aus der Halle. Die haben wir hier versucht." erklärt Organisator Robert Peche die Hintergründe für das Event.

Auf der Hochbahn fochten über den gesamten Tag junge und ältere Fechter des Vereins mit Degen und Florett. Durch die Moderation wurde auch den Besuchern und Zuschauern der Fechtsport erklärt und näher gebracht. Immer wieder sammelten sich Zuschauern um die Bahn, die sich das Fechten anschauten und erklären ließen.

Aber es blieb nicht nur beim Zuschauen, denn es gab auch Mitmachangebote für die Besucher. Kinder und Erwachsene konnten in der kleinen Fechtarena selbst zu Florett und Maske greiefen. Diese waren zwar aus Plastik, eigneten sich aber hervorragend zum Ausprobieren. Am Reaktionsmessgerät fanden sich ebenfalls viele Gäste ein, um mit dem Florett mal ihre Präzision beim Stoß und ihre Reaktionsgeschwindigkeit zu messen. Am Infostand konnten sich die Menschen über das Fechten und das Training informieren. Die einzelnen Stationen wurden von erfahrenen Fechtern und Nachwuchsfechtern des Vereins betreut. "Ich ziehe meinen Hut vor den vielen Helfern aus unserem Verein. Bereits das zweite Wochenende in Folge brachten sich Mitglieder und Eltern für den Verein ein. Dafür vielen Dank." so Organisator Robert Peche.

Highlight des Tages war das Finale des 4. ELBEPARK Dresden CUP, einem hochkarätigen Florettturnier. Die Vorrunden und Ausscheidungsgefechte wurden in der Artos Fechtschule Dresden absolviert. Die besten vier Damen und Herren fochten dann ihre Finalgefechte auf der Hochbahn im Elbepark aus. Hier bekamen die Zuschauer Florettfechten auf Spitzenniveau gezeigt. Joey Köhler vom SC Berlin konnte sich im Herrenflorett durchsetzen. Er besiegte im Finale den Hallenser Christoph Schätzke. Bronze ging an Bernd Stöhr aus Jena und Tom Langhammer aus Schkeuditz. Im Damenflorett ging der Sieg an die Dresdnerin Linda Sterzik. Sie bezwang im Finale Vorjahressiegerin Marike Wegener aus Leipzig. Cora Schaller aus Radebeul holte sich, gemeinsam mit der für Rodleben startenden Ägypterin Amena Nour, die Bronzemedaille.

"Das Turnier und das Showfechten im Einkaufscenter in Kobination sind einmalig in der Region. Wir danken dem Management für diese Chance und wollen die Zusammenarbeit mit dem Elbepark weiter ausbauen. Im nächsten Jahr haben wir 10-jähriges Vereinsbestehen und das Event im Elbepark jährt sich zum fünften Mal. Ich denke da werden wir noch mal ein paar neue Sachen reinbringen, damit wir den Fechtsport noch besser präsentieren können." freut sich Robert Peche, der die Veranstaltung organisiert.

9. Radebeuler Fechtcup

Pfingsten 2018 stand der 9. Radebeuler Fechtcup im Kalender. Das Turnier hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Turnier für Nachwuchs-und Breitensportler entwickelt. Die Kinder und Jugendlichen fechten beim Turnier um den Titel des Kreismeisters im landkreis Meißen. Auch die Senioren werden seit zwei Jahren mit dem im Fechtcup integrierten "Offenen Seniorenlandesmeisterschaften Sachsen" eingebunden. Gefochten wird in allen drei Waffen im Rundenmodus. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen fechten gemeinsam, die Wertung erfolgt getrennt. Am Samstag fand vor dem offiziellen Turnier noch ein Übungsturnier für Anfänger ohne Turnierreifeprüfung statt. Ziel war es, den Nachwuchsfechtern mal ein Turnier zu zeigen und die Abläufe kennenzulernen. Nach dem Degenturnier am Sonntag im Einzel, wurde noch in bunt gemischten Teams ein Mannschaftsturnier gefochten.  "Wir wollen mit dem Fechtcup neue Konzepte probieren, mal was anders machen und schauen was bei den Fechtern ankommt. Da wir kein Ranglistenturnier sind, können wir kreative und offene Modi testen." sagt Organisator Robert Peche.

Entsprechend der breiten Ausrichtung des Turniers kamen Fechter aus Nah und Fern. Säbelfechter aus Hamburg und Nürnberg, Degenfechter aus Frankfurt am Main und ein Florettfechter vom SV Spellen waren am weitesten gereist. Hinzu kamen viele Fechter aus der Region und aus Tschchien. Einige nutzten das Turnier auch, um sich  Radebeul und Dresden einmal genauer anzuschauen. Der Fechtcup  kannte am Ende unzählige Sieger in allen Altersklassen vom Schüler bis zum Senior.

Aus Radebeuler Sicht überzeugte vor allem das Helferteam, welches aus Mitliedern und Eltern des Vereins bestand. Vom Aufbau über die Absicherung der Versorgung bis zum Kampfrichter, erfüllten die Mitglieder und Eltern das Turnier mit Leben. Dafür vielen Dank.

Titel und Medaillen für den Fechtclub Radebeul e.V.:

9. Radebeuler Fechtcup

Silber: Julie Jouaux DD Aktive

Kreissportspiele 2018

Gold: Anouk Karstensen AJ DFL/ Paul Mauksch BJ HF/ Tim Simon AJ HF/  Abby Ranft DFL SCH/ Dominique Hauke HFL SCH/

Silber: Anthony Hanawa BJ HFL/ Felix Schreiber HF SCH/ Michael Bergert HFL SCH/ Pauline Arndt DD AJ

Bronze: Kristof Kempe BJ HFL/ Josephine Schlautmann BJ DFL/ Hannes Nowak HD AJ/ Dorothe Beck DD AJ

Offene Seniorenmeisterschaften Sachsen:

Gold: Silvana Thümmler DD AK 0/ Cornelia Härtelt DD AK I

Silber: Anne Heitmann DD AK 0/ Steffen Püschel je im HF/HD AK I/ olaf Vahrenhold AK II HF

Bronze: Viviane Bauer DD AK I

Nachwuchsturnier:

Gold: Adrian Hoppe HFL 07/ Lennard Marek HF 2010/ Konrad Pohlack HF 2008/ Moritz Reißmann HF 2009/ Frieda Gaßan DF 2009/

Silber: Ronja Schneider DFL 2006/ Lykko Eckner HF 2007/ Thea Sauer DFL 2010/  Gustav Wappler HFL 2010/ Richard George HFL 2008/ Martha Grosche DFL 2009

Bronze: Mats Peche HFL 2011/ Leander Jungmichel HFL 2009/ Emil Bretschneider HFL 2008/ Hans Huke HFL 2007/

Zweimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Baden-Baden gewann der Fechtclub Radebeul gleich zwei Bronzemedaillen im Einzel durch Lina Wemme und Ruben Lindner. Insgesamt hatte der Verein mit zehn Startern das bisher größte Starteraufgebot bei einer Deutschen Meisterschaft.

Im Damenflorett des Jahrgangs 2004 verlief der Wettbewerb für Lina Wemme zunächst durchwachsen. Zwar überstand sie die Vorrunden ohne Probleme, leistete sich hier und da aber unnötige Niederlagen. Im 32er Direktausscheid gelang zunächst ein deutlicher 10:1 Sieg gegen Charlotte Buchholz aus Zweibrücken. Im zweiten Gefecht stand Lina Wemme dann der Favoritin Luca Holland-Cunz aus Weinheim gegenüber. Mit Angriffen war der Weinheimerin aber nicht beizukommen, immer wieder bekam Wemme die bitteren Konterangriffe zu spüren und musste nach der 1:10 Niederlage in den Hoffnungslauf. Was nun folgte war an Dramatik nur schwer zu übertreffen. Gegen Antonia Finkenstädt aus Berlin lag Lina bereits 8:1 vorn, doch dann holte die Berlinerin zum 8:8 auf. Jetzt besann sich die junge Sportschülerin aus Dresden und brachte das Gefecht mit 10:8 nach Hause. Im folgenden Gefecht stand mit Nelly Semper eine alte Bekannte aus Berlin auf der Gegenseite, gegen die Lina Wemme in dieser Saison noch nie gewonnen hatte. Doch wieder behielt Lina die Nerven, fand die richtigen Aktionen und gewann mit 10:6. Im folgenden Gefecht ging es um den Einzug ins Viertelfinale. Das Gefecht gegen die Hamburgerin Antonia Ratz wurde zum Krimi, auch weil beide Linkshänderinnen sind und diese Konstellation für beide Fechterinnen sehr selten vorkommt. Beim Stand von 9:9 war die Anspannung auf beiden Seiten zu spüren, doch dann leuchtete nur das Treffersignal von Lina Wemme und der Viertelfinaleinzug war perfekt.

Hier kam es zu Neuauflage des Gefechts gegen Luca Holland-Cunz aus Weinheim. Nach der negativen Vorerfahrung aus dem ersten Zusammentreffen, stellten die Trainer Hubert und Robert Peche ihre Sportlerin etwas defensiver ein. Mit dieser Taktik erarbeitete Wemme sich Treffer für Treffer Vorsprung zum 9:6. Dann drehte Holland-Cunz noch einmal auf und glich zum 9:9 aus. Der folgende Treffer musste entscheiden, wer eine Medaille mit nach Hause nehmen kann. Wieder war es die Lina Wemme, die den entscheidenden Treffer zum 10:9 machte. Jetzt kannte der Jubel keine Grenzen, denn die ersehnte Medaille war Realität. Im Halbfinale hieß die Gegnerin Rennee Oymann aus Moers. Leider hatten die Vorgefechte den Vorrat an Kraft, Nerven und Glück aufgezehrt, sodass die Moerserin den Kampf mit 10:5 für sich entscheiden konnte. Schnell überwog aber die Freude über die Bronzemedaille und auch vom Herrenflorett schwappten gute Nachrichten in die Halle der Damen.„Lina hat sich über die gesamte Saison kontinuierlich gesteigert und sich mit Bronze belohnt. Sie kann auch in Drucksituationen ihr Leistungsvermögen abrufen, dies hat ihr heute geholfen.“ freut sich Trainer Robert Peche über das Ergebnis.

Im Herrenflorett war es vor allem Ruben Lindner, auf dem die Hoffnungen des Radebeuler Teams ruhten. Die erste Runde focht der 12-jährige ruhig und besonnen und ohne Niederlage. In der Zwischenrunde verlor er dann leider den Faden und musste drei Niederlagen hinnehmen. Dennoch reichten die zwei Siege, um sich für den 32er Direktausscheid zu qualifizieren. Trotz des Frustes aus der Zwischenrunde, gelang es Lindner sich wieder voll auf das Turnier zu fokussieren. Zunächst besiegte er den Weinheimer Eich deutlich mit 10:3. Dann stand er dem bis dato führenden Münchner Lukas Diestelkamp gegenüber und schaffte auch hier einen 10:7 Sieg. Im Anschluss gelang auch der direkte Einzug ins Viertelfinale gegen Philipp Faitz aus Oberhöchststädt.

Im Viertelfinale stand Ruben Lindner wieder dem Münchner Diestelkamp gegenüber, der sich über den Hoffnungslauf in die Runde der letzten Acht gefochten hatte. Auch diesmal behielt Lindner die Oberhand und siegte mit 10:7. Damit war Bronze sicher, aber auch Gold war noch drin. Gegen Nils Hoffmann aus Dörnigheim hielt Lindner das Gefecht lange offen, musste sich am Ende aber 5:10 geschlagen geben. Hoffmann siegte im Anschlussgefecht gegen Julien Wolf vom Dresdner FC, der von 2012 bis 2017 seine Ausbildung im Fechtclub Radebeul erhielt. „Ruben hat es geschafft auch bei der Meisterschaft auf den Punkt da zu sein. Trotz einer Schwächephase in der Zwischenrunde hat er im Direktausscheid richtig mutig und selbstbewusst gefochten.“ schätz Trainer Hubert Peche die Leistung ein.

Weitere acht Radebeuler Fechter waren bei der Deutschen Meisterschaft in Haueneberstein dabei. Isabell Thierbach und Johannes Jürgensen schafften es bis in den 32er Direktausscheid und belegten beide den 27.Rang. Marie Perl, Paul Mauksch, Amelie Läuter und Josephine Schlautmann erreichten die Zwischenrunde. Kristof Kempe und Anthony Hanawa mussten leider schon nach der Vorrunde den Wettkampf beenden. „Wir sind sehr stolz, dass wir im vierten Jahr in Folge Medaillen bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften gewinnen konnten.Für viele unserer Starter war schon die Qualifikation und die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ein großer Erfolg. Wenn diese Fechter und Fechterinnen dran bleiben, wird auch in Zukunft mit Ihnen zu rechnen sein.“ erläutert Trainer Robert Peche.

Am Sonntag stand noch der Länderpokal auf dem Programm. Hier kämpfen die Mannschaften der jeweiligen Bundesländer gegeneinander. Ruben Lindner erreichte mit dem Team Sachsen 1 einen sehr guten 5.Platz. Lina Wemme und Isabell Thierbach kamen mit dem Damenteam Sachsen 1 auf den 9.Platz.