DM Florett A-Jugend



Bei den Deutsche Meisterschaften im Florett der A-Jugend konnte Emilia Keller sich einen hervorragenden 5.Platz erkämpfen. Nach makelloser Vorrunde erreichte sie mit Siegen gegen Luci Ammer (Berlin), Emilia Müller und Lena Hubold (Beide Jena) das Viertelfinale. Leider verlor sie das entscheidende Gefecht gegen die Hamburgerin Xenia Maul mi 10:15 und schrammte damit knapp an einer DM Medaille vorbei. „Natürlich ärgert man sich, wenn man so knapp vor der Medaille steht und verliert, aber die Platzierung ist schon sehr gut. Wir können stolz auf dieses Ergebnis sein.“ so Trainer Robert Peche.

Ebenfalls gute Ergebnisse erzielten Cora Schaller mit Platz 23. und Isabella Lindner mit dem 24.Platz. Beide bezwangen ihre Gegnerinnen im 64er Direktausscheid und mussten dann im 32er leider schon das Turnier beenden. Isabella Lindner verlor gegen die spätere Deutsche Meisterin Aliya Dhuique-Hein und Cora Schaller musste der späteren Drittplatzierten Ainhoha Vogel den Vortritt lassen. „Die Mädels haben in der Vorrunde leider unnötig Gefechte verloren, daher treffen sie so früh auf favorisierte Fechter. Hier war für beide mehr drin, wenn sie es schaffen in den Runden sicherer zu fechten.“ hadert Robert Peche mit dem Ergebnis. Für B-Jugendfechterin Lina Wemme war bei den Meisterschaften der „Großen“ leider noch nichts zu gewinnen. Sie schied nach der Vorrunde aus.

Am Sonntag gingen die Damen als Team an den Start. In der Vorrunde gelangen drei deutliche Siege gegen Quernheim, München und Jena. Im Achtelfinale wurde das Team des PSV Stuttgart ebenfalls bezwungen. Im Viertelfinale gegen Berlin gerieten die Damen leider schnell in Rückstand. Mit viel Risiko musste man versuchen aufzuholen, was leider nicht wirklich gelang. Am Ende siegte Berlin mit 45:39. Damit blieb ein guter 6.Platz für unser Team. Deutscher Meister wurde der FC Tauberbischofsheim.

Im Herrenflorett waren Gregor Schmitz-Hübsch und Hannes Nowak im Einzel am Start. Beide fochten sich mit drei Siegen in den Direktausscheid. Hannes musste sich leider schon im 128er Direktausscheid gegen den Hamburger Meyer aus dem Turnier verabschieden. Gregor Schmitz-Hübsch hatte Freilos ins 64er Tableau, wo er aber dem Berliner Leonard Semper unterlag. Gregor Schmitz-Hübsch schloss als 53. das Turnier ab, Hannes Nowak belegte Rang 64. Deutscher Meister wurde der Arwen Borowiak der seine Karriere beim Fechtclub Radebeul begann.

Gemeinsam mit Tilman Brosche wurde am Sonntag der Mannschaftswettbewerb gefochten. In der Vorrunde wurden die Teams aus Hamburg und Düren besiegt, nur gegen Stuttgart musste man eine Niederlage in Kauf nehmen. Leider kam es dann im Achtelfinale zum Gefecht gegen den SC Berlin. Die Jungs kämpften stark, mussten aber am Ende mit der 31:45 Niederlage leben. Der 12. Platz im Gesamtklassement kann aber als gutes Ergebnis für das junge Radebeuler Team gelten. Alle drei Fechter sind auch in der nächsten Saison noch in der A-Jugend vertreten. Den Titel bei den Herren sicherte sich der OFC Bonn.

„Die Ergebnisse lagen im Bereich dessen was die Mädchen und Jungen in dieser Saison gezeigt haben. Für unseren Verein sind dies sehr gute Ergebnisse. Aber alle haben gefühlt, dass hier mehr drin war. Dies wird der Ansporn für die neue Saison werden.“ bilanziert Robert Peche das Abschneiden seiner DM Teilnehmer.