Cora Schaller in Top 8 von Wroclaw



Bei der Challenge Wratislavia, einem der größten Kinder-und Jugendturniere der Welt, erreichte Cora Schaller am vergangenen Wochenende einen herausragenden 8.Platz. Im Herrenflorett überzeugten Ruben Lindner und Hannes Nowak mit Platzierungen unter den besten 32 im Feld von über 200 Teilnehmern.

Cora Schaller durfte in diesem Jahr ein letztes Mal an der Challenge Wratislavia im polnischen Wroclaw in der U15 teilnehmen. In den vergangenen Jahren mussten die Radebeuler Fechter immer wieder vor der Siegerehrung abreisen. Zuletzt war es Leona Vogel 2013 gelungen, eine Bronzemedaille von der Challenge Wratislavia mitzubringen.

Diesmal sollte es wieder was werden mit der Siegerehrung. Von Anfang an ging Cora Schaller beherzt ins Rennen und konnte die Vorrunde mit nur einer Niederlage abschließen. Die ersten Gefechte im Direktausscheid gegen Emma Rosenstengel (Weißwasser) und die Ungarin Roza Toth absolvierte die junge Sportschülerin souverän. Im 32er traf sie dann auf die an Position vier gesetzte Polin Lizska und konnte diese in einem hart umkämpften Gefecht mit 15:13 besiegen. im 16er Direktausscheid gelang ihr dann ein 15:12 Sieg gegen Leonie Hartmann vom SC Berlin. Erst im Viertelfinale beendete die Polin Wierzchowska die Siegesserie. Gegen die Linkshänderin aus Danzig verlor Schaller dann mit 11:15. Insgesamt ein hervorragender 8.Platz von 150 Teilnehmern im Jahrgang 2003/2004. "Toll, mal wieder bis zum Schluss bei diesem großartigen Turnier bleiben zu dürfen. Cora hat heute tolles Fechten gezeigt und ihr Leistungsvermögen abgerufen." so Trainer Hubert Peche. Der Sieg ging an die Russin Daria Malysheva vor der Polin Marta Oklinska.

Die anderen Radebeuler Fechterinnen konnten bei diesem Turnier noch nicht vorn ankommen.. Lina Wemme, Hanna Sibilla, Marie Perl und Isabell Thierbach erreichten den 128er Direktausscheid und schieden dort aus.

Im Herrenflorett waren 14 Jungen vom Fechtclub Radebeul nach Wroclaw gereist. Leider erreichten nur vier Radebeuler den Direktausscheid. Michael Bergert und Dominique Hauke schieden dann im 128er Direktausscheid aus. Nur Ruben Lindner und Hannes Nowak konnten sich bis unter die besten 32 fechten. Hier rächten sich dann für beide die unnötige Niederlage in der Vorrunde. Im 32er Direktausscheid schieden Lindner und Nowak gegen gute russische Gegner aus. Dabei hielten sie ihre Gefechte lange offen und bereiteten ihren Gegnern arge Probleme. Am Ende siegten die Russen, weil sie einfach taktisch etwas cleverer waren. Sie nutzten Schwächen des Gegners sofort aus und machten die „big points“! "Sowas passiert und gehört zum Fechten dazu. Da war der Gegner einfach abgezockter. Dies müssen wir lernen." erklärt Trainer Robert Peche.

Für den Fechtclub Radebeul war es trotzdem die beste Challenge der letzten Jahre, mit drei Fechtern in den Top 32. Jetzt gilt es, sich intensiv auf das Saisonfinale mit den Deutschen Meisterschaften vorzubereiten.