Oelsnitzer Degenturnier



Leistungssteigerung deutlich erkennbar

Beim Oelsnitzer Degenturnier gab es für die Radebeuler Degenfechter, noch keine großen Erfolge zu verzeichnen. Trotzdem sieht Trainer Robert Peche seine Schützlinge im Aufwind. „Die Leistungen auf der Fechtbahn sind deutlich besser geworden, wir trotzen den etablierten Fechtern zunehmend mehr Treffer ab.“ Bestes Ergebnis fuhr der Radebeuler Lennart Fiedler ein. In den Vorrunden überzeugte er durch taktische Disziplin und cleveres Fechten. Dies brachte ihm drei Siege und einige knappe Niederlagen ein. Im Direktausscheid traf er dann auf seinen Mannschaftskamerad Florian Pusch. Der zweite Radebeuler Teilnehmer hatte in den Vorrunden keinen Sieg einfahren können, focht aber besser als im letzten Turnier. Nun kämpften beide Radebeuler um den Einzug unter die besten 16 Fechter. Der zwei Jahre ältere Lennart Fiedler ließ sich den Sieg nicht nehmen, gewann 15:11. Im folgenden Gefecht gegen den späteren Zweiten, Sebastian Kroll, musste er dann allerdings die Segel streichen. Am Ende Platz 13 für Fiedler und der 20. Platz für Pusch.

Bei den Damen ging es am Sonntag ähnlich hart zur Sache. Jasmin Klimke, Laura Sperling und Josana Vogel fochten bei ihrem zweiten Turnier, konnten aber nur in einzelnen Situationen überzeugen. Laura Sperling hatte mehrmals einen Sieg in Reichweite, musste sich aber immer wieder knapp geschlagen geben. Jasmin Klimke nutzte ihre fechterischen Möglichkeiten ebenfalls noch nicht aus. Auch für sie blieb die Vorrunde sieglos. Frech und munter drauf los focht dagegen die noch im Jahrgang 98 startberechtigte Josana Vogel. Immer wieder gelangen ihr gute Treffer und Gefechte. Schließlich wurde sie mit einem Sieg belohnt.

Im anschließenden Direktausscheid mussten alle drei Radebeulerinnen gegen sehr gut gesetzte Fechterinnen der A-Jugend antreten. Nun fochten alle drei etwas forscher und konnten ihre Gegner zumindest ansatzweise überraschen. Zwar verloren sie ihr Gefechte, trotzdem sah der mitgereiste Trainer Fortschritte in der Fechtweise der Mädchen. „Nach sechs Monaten Ausbildung fehlt noch eine Menge taktisches Wissen und auch am Selbstvertrauen müssen wir arbeiten. In einem Jahr werden wir sicherlich besser dastehen.“ so das abschließende Fazit von Robert Peche.