Gemeinsames Trainingslager mit Fechtern aus Moers



Die erste Ferienwoche nutzten die besten Radebeuler Fechter für ein Heimtrainingslager in Radebeul. Über die Vermittlung des ehemaligen Moerser Trainers Herbert Wagner, kam ein gemeinsames Trainingslager mit den besten Fechtern aus Moers zustande.

Zunächst verwandelten die Radebeuler Florettfechter am frühen Montagmorgen die Elbsporthalle in Radebeul in eine Fechthalle. Dazu verlegten die Mädchen und Jungen acht elektronische Fechtbahnen. Nachdem der Moerser Trainer Matthias Block mit 17 Fechtern eingetroffen war, übernahm der Fechtmeister aus Nordrhein-Westfalen gleich das Kommando. Unter seiner Anleitung absolvierten alle Fechter gemeinsam über viert Tage spannende Trainingseinheiten mit Beinarbeit, Partnerübungen und Gefechten. "Ich denke unsere Fechter und auch ich konnten hier viel lernen und für sich mitnehmen. Die Moerser Fechter waren in der höheren Altersklasse auf jeden Fall stärker als unsere jungen Nachwuchsfechter. Gerade das Training mit stärkeren Gegnern bringt meiner Meinung nach sehr viel ein." so das Fazit des Radebeuler Trainers Robert Peche. So konnten unsere Fechter z.B. mit den beiden Damen Pia Ueltgesforth und Johanna Feron fechten. Die Beiden gehören zur Topfechtern der deutschen Kadettenrangliste. 

Am Donnerstag war das Trainingslager leider schon vorbei, aber vielleicht ergibt sich ja 2016 die Möglichkeit sich mal die neue Fechthalle in Moers anzuschauen. Ein Dank geht an Matthias Block für das tolle Training und an alle Fechter.

Hier gehts zum SZ Artikel über das Trainingslager

Am Sonntag ging es dann für fünf Radebeuler nach Potsdam zum Youngster Cup. Diese Turnierserie ist eigentlich für Ihre großen Starterfelder und die starke Konkurrenz aus Polen bekannt. Vor Ort waren dann zwar etwas weniger Fechter und weniger Polen als erwartet, aber es kam trotzdem zu einem guten Turnier für unsere Fechter. 

Beste Radebeulerin war Leona Vogel (2002), die sich die Bronzemedaille holte. Nach zwei soliden Vorrunden focht sie sich bis ins Halbfinale. Hier musste sich die junge Sportschülerin allerdings Xenia Maul von der TH Hamburg-Eilbeck mit 7:10 beugen. Charlotte Heinrich-Lindner lag in ihrem Viertelfinale bereits 6:3 in Führung gegen die Cottbuserin Alina Kaergel. Nach der Pause fand die Cottbuserin dann aber besser ins Gefecht und drehte das Gefecht. Kärgel gewann 10:8 und sicherte sich im Anschluss auch den Turniersieg.

Patrick Wolf hatte einige Startprobleme in der ersten Vorrunde, konnte sich dann aber in der zweiten Runde steigern. Im Achtelfinale schlug er den Fechter Ehrich vom SC Berlin, bevor er im Viertelfinale gegen den Berliner Menschnik ausschied. Alina-Sophie Wolf und Max Thomas schieden bereits im Achtelfinale aus. " Wir konnten ein paar interessante Erkenntnisse mitnehmen. Jetzt heißt es diese Probleme im Training besprechen und verbessern." so das kurze Fazit von Trainer Robert Peche.