Erfolge in Weimar und Schwerin



Es war so verdammt knapp. Fast hätten wir  den alten Goethe aus Weimar mitgenommen. Zumindest in Pokalform hätte dies fast geklappt.

Beim Salvecup gab es erstmals eine Pokalwertung mit kleinem Geldpreis. Am Ende belegten wir den zweiten Platz hinter der starken Mannschaft aus Riga (Lettland). Nur wenige Punkte trennten uns so von der Büste des berühmtesten deutschen Dichters aus Weimar, welcher den Sockel des neuen Salvepokal krönt. "Natürlich hätten wir den Pokal auch gerne mit nach Radebeul genommen, aber auch die Letten haben ihn verdient. Wir greifen nächstes Jahr wieder an." so der Radebeuler Trainer Robert Peche

Garanten dieses Erfolges waren wieder einmal die jungen Fechter des Vereins. Allen voran Julien Wolf (2005) der sich die Goldmedaille holte. "Besonders hervorzuheben ist, dass Julien nie aufgiebt und bis zum Schluss um den Sieg kämpft. So konnte er die starke Konkurrenz aus Riga und Thüringen hinter sich lassen." so Trainer Peche.

Silber gab es für Cora Schaller (2003) und Lina Wemme (2004). Cora musste der Lettin Malnice den Vortritt lassen und Lina Wemme verlor gegen Dauerkonkurrentin Emily Frommolt.  Bronze konnte sich Ruben Lindner (2005) umhängen, nachdem er im Halbfinale knapp ausgeschieden war. Noch knapper an einer Medaille vorbei, schrammte diesmal Kristof Kempe(2004). In der letzten Sekunde des Sudden Death Viertelfinals musste er den Siegtreffer des Gegners hinnehmen und landete so auf dem 7.Rang.

Ranglistenführer Patrick Wolf(2003) musste sich diesmal leider schon im Viertelfinale dem späteren Sieger aus Lettland beugen und belegte den 8.Platz. Alina-Sophie Wolf ergänzte mit dem 10.Platz das gute Gruppenergebnis des Vereins. Ein kleiner Wehmutstropfen war das frühe Ausscheiden von Gregor Schmitz-Hübsch und Vincent Doyscher.

"Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Fechterisch müssen wir uns aber weiterentwickeln, in vielen Belangen waren die Fechter aus Riga uns überlegen. Da sieht man dann den internationalen Unterschied." sagte Trainer Robert Peche.

Einen kompletten Medaillensatz für Radebeul gab es beim Petermaennchenturnier in Schwerin. Leona Vogel holte beim letzten Test vor den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in München Gold im Jahrgang 2002. Isabella Lindner sichert sich nach einer Niederlage gegen Leona im Halbfinale Bronze. Charlotte Heinrich-Lindner wird nach einer Sudden Death Niederlage gegen Isabella Lindner Fünfte.

Im Jahrgang 2001 gewann Emilia Keller die Silbermedaille. Sie verlor im Sudden Death des Finales gegen Ainoha Vogel vom FC Berlin Südwest !

Erik Franke verpasste den Finaleinzug und wurde 11.Platz. Das Fazit des Trainers sah dann wie folgt aus: "Wir konnten noch einmal vor der DM in München die fechterische Stabiltät und Leistungsfähigkeit testen. Wir haben gesehen, dass die Mädchen sich nur selbst schlagen können und blicken zuversichtlich in Richtung der Meisterschaften."