Challenge Wratislavia 2015



Die Challlenge Wratislavia gehört zu den größten Kinder- und Jugendturnieren der Welt. Insgesamt waren wieder über 2300 Fechter aus 31 Ländern am Start. Am Weitesten gereist waren sicherlich die Gäste aus Singapur und Malaysia. Für uns lag Wroclaw/Breslau ja sozusagen um die Ecke, also waren auch wir mit einer Delegation am Start.

Am Samstag fochten Julien und Patrick Wolf das Turnier im Herrenflorett mit, welches sicherlich das am Stärksten besetzte Event der Fechttage in Wroclaw war. Patrick focht eine hervorragende Vorrunde mit nur einer Niederlage gegen einen russischen Fechter. An 44 gesetzt erreichte Patrick mit Freilos die Runde der beten 128. Hier siegte er dann gegen einen Fechter aus Deutschland mit 12:7. Im 64er wartete dann erneut ein russischer Fechter, welchem Patrick mit 10:12 knapp unterlag. Insgesamt ein guter 44 Platz für den jungen Sportschüler.

Sein Bruder Julien erreichte mit zwei Siegen den 128er DA, allerdings als 84er. Hier schlug er knapp den Polen Lang aus Gdansk mit 8:7. Auch im nächsten Gefecht gegen den Tschechen Wiesner, immerhin auf 20 gesetzt, zeigte Julien was er kann und siegte. Erst im 32er wurde Julien vom späteren Silbermedaillengewinner Sowa aus Wroclaw gestoppt. Am Ende ein sehr guter 32.Platz für Julien.

Im Damenflorett hatten unsere Damen unerwartete Startschwierigkeiten. Emilia Keller kam mit nur einem Vorrundensieg leider nicht über die Vorrunde hinaus. Auch bei den 2002/2003er Damen sah es Anfangs nicht gut aus, dann fingen sich aber alle und holten 3-4 Siege in ihren Runden.

Im 128er DA trafen dann, der Zufall wollte es wohl, gleich Charlotte Heinrich-Lindner und Isabella Lindner aufeinander. Das bessere Ende hatte diesmal Bella für sich, allerdings verlor sie das nächste Gefecht mit 8:12 gegen die an fünf gesetzte Polin Zacharewitz.

Cora Schaller hatte nach einer guten Vorrunde, gegen eine größere Tschechin zu kämpfen. Ein Sieg wäre drin gewesen, aber am Schluss zog die Gegnerin davon und holte sich den Sieg mit 12:10.

Leona Vogel zeigte die beste Vorstellung und erreichte mit Siegen gegen eine Schottin und eine Ukrainerin den 32er Direktausscheid. Hier musste sie sich dann leider der Polin Jozwiak beugen. Am Ende mit Platz 32 das beste Radebeuler Ergebnis im Damenflorett.

Im Jahrgang 2004 gaben Isabell Thierbach und Lina Wemme ihr Bestes. Isi focht eine starke Vorrunde mit nur einer Niederlage. Lina kam mit drei Siegen ebenfalls sicher weiter. Im Direktausscheid begann dann das Nervenflattern und beide Radebeulerinnen schieden viel zu früh im 64er DA aus.


"Ich denke alle haben hier was gelernt. Bei so einem Turnier musst du von Beginn an fit sein, da gab es Defizite in der Vorbereitung. Ansonsten ist es wichtig, sich mal an ein solches Flair zu gewöhnen, damit es dann bei nationalen Meisterschaften keinen Kulturschock gibt." sagte Trainer Robert Peche

 

Bilder vom Turnier in Wroclaw:


Bilder von der Challenge Wratislavia 2015