Viermal Gold in Bitterfeld



Viermal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze lautete die Bilanz nach dem Wochenende beim 49. Bitterfelder Schwert Turnier für Schüler und B-Jugendliche der Jahrgänge 2001-2005.

Zum Auftakt gab es am Sonntag die Mannschaftskämpfe um das begehrte Bitterfelder Schwert. Das Damenteam mit Leona Vogel, Emilia Keller, Charlotte Heinrich-Lindner und Isabella Lindner gewannen Silber hinter den Fechterinnen aus Weimar und vor der Startgemeinschaft Sachsen-Anhalt. Im Kampf um das Schwert gegen Weimar gab es dann leider eine Niederlage. Obwohl man den gesamten Mannschaftskampf über in Führung lag, musste man sich am Ende aufgrund individueller Schwächen den Thüringern geschlagen geben.

Bei den Herren holten sich Elias, Erik und Levin als Startgemeinschaft Bonn, Chemnitz und Radebeul den dritten Platz hinter Dresden und Moers. 

Im Einzel räumten die Radebeuler Fechter dann ordentlich Edelmateall ab. Da alle Jahrgänge von 2001-2005 einzeln gefochten wurden, konnte der Fechtclub Radebeul sein breites Repertoire in Medaillen ummünzen. Viermal Gold durch Patrick Wolf (2003), Cora Schaller (2003), Charlotte Heinrich-Lindner(2002) und Julien Wolf (2005) waren ein überzeugender Beleg für die gute Vorbereitung auf das Turnier. "Ich denke durch unser Trainingslager und die gute kontinuierliche Arbeit mit den Sportlern, konnten wir hier einen Großteil der möglichen Siege einheimsen. Wir sind sehr zufrieden." sagte Trainer Robert Peche.

Im Jahrgang 2001 erreichte Emilia Keller das Finale gegen die Thüringerin Julia Morgenroth. Denkbar knapp verlor sie dann mit 3:4 nach Zeitablauf und musste sich mit Silber begnügen.

Bronze gab es für Leona Vogel und Isabella Lindner im Jahrgang 2002. Leona Vogel musste sich der Neu-Leipzigerin Grollmisch beugen, Isabella Lindner verlor gegen ihre Teamkameradin Charlotte Heinrich-Linder sehr knapp mit 4:5 im Sudden  Death. Ebenfalls Bronze gewann Lina Wemme im Jahrgang 2004. Sie musste sich nur den beiden Leipzigern Marah Mende und Emily Frommolt beugen.

Ergänzt wurden die guten Medaillenplätze durch weitere individuell starke Platzierungen. Gregor Schmitz-Hübsch, Erik Franke und Ruben Lindner erreichten die Finalrunde ihre Jahrgangs und schrammten knapp an Medaillen vorbei.

"Ein super Einstand für den Fechtclub Radebeul beim ersten Ranglistenturnier der Saison. Ich denke wir können sehr zufrieden sein. Ich danke meinem Trainerteam, Sportlern und Eltern für ihren Einsatz." sagte Cheftrainer Robert Peche zum Abschluss.