Juliens starke Woche



Julien Wolf gehört zu den jüngesten Wettkampffechtern im Verein. Der erst neunjährige Bruder unseres Sportschülers Patrick Wolf, konnte seine Trainer in den letzten  Wochen mit starken Fechtleistungen überzeugen.

Beim European Fencing Festival im polnischen Posznan gewann Julien Anfang Juni überraschend die Bronzemedaille. Als einziger Deutscher seines Jhargangs im internationalen Starterfeld sicher keine leichte Aufgabe. Stolz kehrte er mit  seinem Pokal und seiner Urkunde in die Fechthalle auf der Kleiststraße zurück.

Dass es kein Zufall war, bewies Julien am Wochenende beim Karl-May Turnier. Ohne Niederlage bestritt er das Turnier, konnte im Finale gegen den Hallenser Spielmann mit 10:0 gewinnen. "So gut habe ich Julien noch nicht fechten sehen. Er hat sehr geradlinig gefochten, ist verdammt schnell und wollte den Sieg unbedingt." freut sich Trainer Robert Peche für das kleine Nachwuchstalent.

Sein Bruder Patrick wollte da nicht nachstehen und versuchte, seinen Turniersieg von Chemnitz zu wiederholen. Leider lief es beim Karl-May Turnier weniger rund und so musste er sich nach durchwachsener Vorrunde im Viertelfinale Tilman Brosche aus Dresden geschlagen geben. Am Ende stand ein guter 6.Platz im Gesamtklassement. Erik Franke schaffte es bis ins Achtelfinale, musste sich hier aber als 14.Platz aus dem Turnier verabschieden.

Im Damenflorett 2002/2003 ließen die Radebeuler Fechterinnen wenig Zweifel an ihrer aktuellen Dominanz aufkommen. Isabella Lindner und Cora Schaller standen sich im Finale gegenüber, nachdem sie beide in Krimisgefechten 10:9 gegen Felicitas Grollmisch und Jennifer Balle aus Schkeuditz gesiegt hatten. Am Ende hatte Bella die Nase vorn und gewann vor Cora das Turnier. Abgerundet wurde das gute Asbschneiden mit drei weiteren Platzierungen unter den besten Acht für den Fechtclub Radebeul.

Im jüngeren Jahrgang war diesmal nur Lina Wemme am Start. Nach guten Vorrunden, verlor sie ihr Viertelfinale gegen die Berlinerin Nelly Semper und wurde 6.Platz.

"Wir können mit den Ergebnissen zufrieden sein. Fechterisch haben mich nur wenige unserer Fechter wirklich überzeugt. Hier gilt es bis zu den Landesmeisterschaften in 14 Tagen noch nachzuarbeiten." so da Fazit von Trainer Robert Peche.