Fechtclub Radebeul gewinnt den Pfaff Creative Pokal



Seit der Fechtclub Radebeul 2011 das erste Mal den Pfaff Creative Pokal beim Wichtelturnier in Schkeuditz gewinnen konnte, gehört das Turnier zu den Lieblingswettkämpfen der Radebeuler Fechter. 2012 hatte der Verein in der Gesamtwertung den dritten Platz hinter den zwei großen polnischen Vereinen aus Wroclaw belegt. Jetzt 2013 gab es wieder Grund zum Jubeln, den der Pokal wurde mit vielen guten Einzelleistungen zurückerobert. Mit 30 Punkten gewann Radebeul vor dem Fechtclub Leipzig Leipzig (28 Punkte) und Wroclawiane( 20 Punkte).

Pokalsieger

Die Damen des Vereins waren einmal mehr Garant für den Gewinn des Pokals. Im Jahrgang 2002/2003 schafften es mit Isabella Lindner, Leona Vogel, Charlotte Heinrich-Lindner und Ida Voigt gleich vier Damen des Vereins ins Finale der besten Acht. Leona Vogel, Isabella Lindner und Charlotte Heinrich-Lindner schafften es auch ins Halbfinale, nur Ida Voigt musste sich Leona Vogel hauchdünn geschlagen geben und belegt den 6.Platz. Im Halbfinale musste sich dann Leona Vogel, Clubkameradin Lindner beugen und Charlotte Heinrich-Lindner verlor gegen die Polin Zuzanna Wywial aus Wroclaw. Im Finale sah es recht lang nach einem Radebeuler Sieg aus, aber in den letzten Sekunden schaffte die Polin den Ausgleich zum 7:7 und auch noch den Siegtreffer zum 7:8. "Dies war ärgerlich für Bella. Bei aller Freude über den zweiten Platz war hier mehr drin." ärgerte sich Trainer Robert Peche. Aber auch die jüngeren Damen des Jahrgangs 2003 schlugen sich wacker gegen die 2002er. Cora Schaller wurde Zwölfte, Constanze Hohenstein 16.Platz, Elaine Szakacz 17. Platz und Hannah Sibilla 22.

Im Jahrgang 2004/2005 erreichte Lina Wemme das Halbfinale, musste sich aber der Leipzigerin Marah Mende beugen die den Sieg gegen Emily Frommolt behauptete. Mit dem dritten Platz waren die mitgereisten Trainer Gudrun Wolf, Max Kummer und Robert Peche aber sehr zufrieden. Anne Butkereit belegte bei ihrem ersten Einsatz im Ranglistenturnier den guten 12.Platz im Gesamtklassement.

Im Herrenflorett überzeugten im Jahrgang 2002/2003 alle Starter. Während Erik Franke sich die starke Finalplatzierung eines 8.Platzes sicherte, konnten sich Christian Benterbusch und Niclas Born über den Einzug ins 32er KO freuen. Hier verloren zwar beide ihre Gefechte, doch die Steigerung der Leistung zu den Vorturnieren war sehr deutlich erkennbar. Sportgymnasiast Patrick Wolf landete als zweitbester 2003er auf dem 13.Platz im vorderen Teilnehmerfeld.

Im Jahrgang 2004/2005 überzeugte sein Bruder Julien Wolf (2005) mit seinem 8.Platz. Götz Voigt wurde bei seinem ersten  Ranglistenturnier 18.Platz.

Die besten Platzierungen in jedem Jahrgang gingen dann in die Wertung für den Pfaff Creative Pokal ein. Hauchdünn konnten sich die Radebeuler Fechter hier mit 30 Punkten vor Leipzig mit 28 Punkten behaupten. Die Übergabe des Pokals wurde zum Highlight für die jungen Radebeuler Fechter. Überschwänglich feierte man den doch etwas überraschenden Pokalsieg.  "Bei dem Turnier kann man nie wissen, ob man den Pokal holen kann. Die Leistung in jeder Altersklasse mindestens einen Finalisten zu stellen, hat letztlich den Ausschlag für unseren Verein gegeben." sagte Trainer Robert Peche und fügt hinzu: "Der Pokalerfolg zeigt mal wieder, dass die Qualität unserer Nachwuchsarbeit sehr gut ist und wir auch bei der Talentsichtung breit aufgestellt sind. Es ist immer schön, wenn man mal vor den großen Vereinen wie Dresden, Leipzig oder Schkeuditz landen kann."

 

Bilder vom Turnier:



Bilder vom Wichtelturnier