Acht Medaillen beim 48.Bitterfelder Schwert



Mit insgesamt sieben Medaillen, zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze, kehrten die Radebeuler Fechter vom 48. Bitterfelder Schwert zurück. Das Traditionsturnier ist Rangliste für die drei Länder Sachse, Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch Fechter aus Berlin waren mit am Start.

Am Samstag gingen Leona Vogel, Emilia Keller und Julie Jouaux als Team an den Start. Drei weitere Teams aus Schkeuditz, Wernigerode und Sachsen-Anhalt hatten für das Mannschaftsturnier gemeldet. Zunächst siegten unsere drei Damen souverän gegen Wernigerode und das gemischte Team Sachsen-Anhalt. Im Kampf um den ersten Platz hatte dann Schkeuditz mit 45: 32 das bessere Ende für sich. "Die Schkeuditzer waren durchweg ein Jahr älter und hatten mit Michelle Rauchfuss die deutsche Vizemeisterin am Start. Da kann man den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben gut gekämpft und werden es im nächsten Jahr wieder versuchen." so das positive Fazit von Trainer Robert Peche.

Im Herrenflorett der Schüler wurde im Rundenmodus bis zum Ende gefochten. Sehr erfolgreich schnitt Patrick Wolf ab, der sich in der Finalrunde keine Blöße gab, alle Gegner besiegte und am Ende Gold gewann. "Der Junge hat einen unglaublichen Siegeswillen. Der Sieg war hochkonzentriert und verdient erfochten." freuten sich die Trainer Hubert und Robert Peche. Malte Ellmers erreichte die Finalrunde leider nicht und belegte am Ende einen guten 10. Platz.

Im Jahrgang 2002 verpasste Erik Franke hauchdünn den Einzug in die Finalrunde der besten sechs Fechter. Er wurde mit positivem Auftreten insgesamt Achter. Erfreulich das Abschneiden unserer ehemaligen Fechter, die nun für den Dresdner FC starten. Arwen Borowiak siegte vor Tilman Brosche. Ebenfalls Zweiter wurde der Thüringer Loesche.

Bei den 2004ern verpassten Julien Wolf und Kristof Kempe den Einzug in die Finalrunde und belegten die Plätze 8 und 11.

Am Sonntag ging die B-Jugend im Einzel und die Schülerinnen im Damenflorett an den Start. Im Jahrgang 2002 erreichten mit Leona Vogel, Ida Voigt und Isabella Lindner gleich drei Radebeulerinnen die Finalrunde. Am Ende mussten "Bella" Lindner und Leona Vogel in den Stichkampf um Gold, welchen Leona für sich entschied und Bella auf Rang zwei verwies. Ida Voigt verpasste mit dem 4.Platz hinter der Vogtländerin Lucy Roth die Medaillensensation knapp. Charlotte Heinrich-Lindner und Constance Hohenstein komplettierten mit dem 7. und 8. Platz das sehr gute Ergebnis in diesem Jahrgang.

Der Jahrgang 2003 stand nicht nach. Mit viel Kampf und Können fochten sich Cora Schaller und Elain Szakacs ins Finale. Hier mussten die beiden dann nur der Altenburgerin Petersen den Sieg überlassen. Elaine holte sich Silber, Cora errang Bronze. Veronika Kobel wurde gute Zehnte, Hanna Sibilla und Alina- Sophie Wolf schieden in Runde zwei aus.

Im Jahrgang 2004 gab es dann noch eine Bronzemedaille durch Lina Wemme. Die kleine Linkshänderin musste nur den beiden Leipzigerinnen Marah Mende und Emily Frommolt den Vortritt auf dem Treppchen lassen.

In der B-Jugend holte sich Emilia Keller Bronze hinter Julia Morgenroth und Lena Hubold aus Thüringen. Julie Jouaux wurde insgesamt Neunte. Für beide geht es in diesem Jahr um die Qualifikation für die Deutsche B-Jugendmeisterschaft in Moers. Mit den Platzierungen sind erste wichtige Punkte eingefahren.

"Eine starke Leistung unserer Fechter an diesem Wochenende. Ich denke das Trainingslager in Polen hat bei einigen gut angeschlagen. Aber die Saison ist jung und unsere Ziele können wir nur langfristig und mit guter Arbeit erreichen." so das Fazit von Robert Peche.

Bilder vom Turnier:



Bilder vom 48.Bitterfelder Schwert