Glasmacherpokal Weißwasser



Bereits zum fünften Mal fand am Wochenende in Weißwasser der Glasmacherpokal statt. Der Fechtclub Radebeul war der Einladung zu diesem Turnier mit gemischten Mannschaften gefolgt und reiste mit zwei Teams in die Lausitz. Vier weitere Teams aus Weißwasser, Görlitz, Bautzen, Dresden und Cottbus waren die Gegner.

Leona Vogel, Isabella Lindner, Charlotte Heinrich Lindner und Patrick Wolf gingen als Team Radebeul I ins Rennen. Zunächst wurden die Mannschaften aus Cottbus, Weißwasser, Görlitz/Bautzen und Radebeul II mal mehr oder weniger souverän besiegt. Dann kam es im letzten Teamkampf zum "Showdown" mit dem Dresdner Team, welches ebenfalls alle seine Mannschaftskämpfe souverän gewonnen hatte. "Es fühlte sich trotzdem etwas nach Training in heimischen Hallen an, wenn man die Teamaufstellung auf beiden Seiten betrachtete." sagte Trainer Robert Peche. Den auf der Gegenseite standen mit Arwen Borwowiak, Hendrik Lenk und Tilman Brosche die Sportler, die noch vor einem Jahr für Radebeul den Glasmacherpokal geholt hatte. Nach dem Wechsel zur Sportschule hatten sich die Drei aber auch für einen Wechsel zum Dresdner FC entschlossen und standen somit ihren alten Clubkameraden gegenüber. Leona, Bella, Lotti und Patrick kämpften, hatte aber gegen die engagiert fechtenden Sportschüler keine Chance und verloren das Duell um den Pokal. "Das Turnier galt der Standortbestimmung und da konnten wir einiges analysieren und erkennen. Unser Team hat stark gekämpft und kann Stolz auf den 2.Platz sein." so das Fazit vom Trainer.

Im Team Radebeul II kämpften Cora Schaller, Elaine Szakacs, Erik Franke und Ida Voigt. Gegen Weißwasser und Görlitz/Bautzen gelangen deutliche Siege. Gegen Radebeul I und das Dresdner Team verlor man, konnte aber einige gute Aktionen unterbringen. Im wichtigsten Mannschaftskampf gegen Cottbus ging es um den dritten Platz. Leider verpatzen die vier Radebeuler den Start in den ersten Gefechten und mussten einem Rückstand hinterherlaufen. Zwar brachte Cora das Team mit einer Aufholjagd noch einmal auf fünf Treffer heran, aber besonders die Linkshänderinnen des Gegners machten unseren Sportlern Schwierigkeiten, sodass am Ende eine Niederlage gegen Cottbus stand. Insgesamt wurde es der vierte Platz für das junge Team. "Ich denke, im nächsten Jahr sind Cora, Elaine und Patrick in der Lage den Pokal zu gewinnen. Dann kommen wir zurück und kämpfen wieder." sagte Robert Peche zum Abschluss.