Sensationeller 3.Platz für Leona in Wroclaw



Beim internationalen Kinder- und Jugendturnier "Challenge Wratislawia" im polnischen Wroclaw wurde wieder einmal ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben. Leona Vogel erreichte gleich bei ihrem ersten großen internationalen Turnier den 3.Platz im Damenflorett des Jahrgangs 2002/2003. "Das Turnier ist eines der größten Fechtturniere weltweit in dieser Altersklasse, insgesamt waren über die Waffen und Altersklassen 1300 Fechter beim Turnier." sagte Trainer Robert Peche. "Hier auf Augenhöhe mit russischen, polnischen und ungarischen Fechterinnen mithalten zu können, macht mich wirklich stolz auf die im Verein geleistete Arbeit."

Die Ruhe vor dem Turnier-Bella, Emi und Leona warten auf den Beginn

Gleich in der Vorrunde legte Leona Vogel den Grundstein für das gute Abschneiden, indem sie alle Gefechte gewann. So erlangte Vogel für den 128er Direktausscheid ein Freilos und zog in die Runde der letzten 64 Fechterinnen ein. Gegen die Lettin Kajrane gelang ein deutlicher Sieg und auch im 32er Tablaux konnte die Polin Lakomska die junge Gymnasiastin nicht stoppen. Richtig eng wurde es gegen die Russin Korablina im Achtelfinale. Kurz vor Schluss lag Leona 1:2 hinten, quasi in letzter Sekunde gelang ihr der Ausgleich zum 2:2. Im nun folgenden "Sudden Death" bewies Leona wieder einmal absolute Nervenstärke und machte den Treffer zum 3:2 Sieg. "Da wachsen Dir als Trainer graue Haare. Die Nervenstärke und Unbeschwertheit die Leona hier zeigt, ist beeindruckend." schwärmte Robert Peche.

Im Viertelfinale gegen die Lettin Malnice ließ Leona keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt aufs Treppchen wollte. Mit 8:2 beendete Leona das Gefecht und zog ins Halfinale gegen die Russin Zvereva ein. Die Russin war dann auch die Endstation für Leona, recht deutlich verlor Leona mit 8:3 das Gefecht. Der Ärger über die Niederlage verflog aber recht schnell, da Trainer Robert Peche Leona deutlich machte, welch unglaubliche Leistung sie gerade vollbracht hatte. "Bei diesem Turnier auf dem 3.Platz zu landen, dass macht man nicht mal so nebenbei. Da steckt viel Arbeit und gelerntes Können drin." so das Fazit des Trainers.

Leona mit dem Pokal für den dritten Platz

Mit Isabella Lindner und Emilia Keller waren noch zwei weitere Mädels mit in Wroclaw. Beide lieferten eine solide Vorrunde ab, wobei besonders bei Emilia mehr Siege möglich waren. Emilia traf im 128er Tableaux des Jahrgangs 2000/2001 auf die Danzigerin Besman und konnte sich hier mit einem deutlichen 12:2 Sieg für den 64er Tableaux qualifizieren. Im Anschluss traf sie auf die spätere Finalistin Anna Poltz aus Budapest und musste sich hier mit 2:12 geschlagen geben. Insgesamt Platz 58 für Emilia Keller.

Isabella Lindner im Jahrgang 2002/2003 belegte Platz 53. In ihrem 64er Gefecht führte sie bereits 3:1 und musste in den letzten Sekunden den Ausglich hinnehmen. Auch im anschließenden "Sudden Death" felhte "Bella" das Glück, sie verlor knapp mit 3:4. "Wir müssen weiter an unserer Offensivstärke arbeiten, hier haben alle Defizite. Wenn die Mädchen sich hier verbessern, können sie im nächsten Jahr weiter vorn landen." sagte Robert Peche zum Abschneiden von Isabella und Emilia.

Bereits am Vortag war der Radebeuler Joey Köhler am Start im Herrenflorett. Gerade von einer Erkältung genesen und daher ohne Training erreichte er im Feld von über 200 Teilnehmern den 138.Platz.

Trainer Robert Peche und die Fechterinnen nach der Siegerehrung

Marc als Co-Trainer war hilfreich dabei.....