Wichtelturnier 2012



Mit 14 Fechtern des Vereins ging es zum diesjährigen Wichtelturnier. Im letzten Jahr hatte unser Radebeuler Fechtclub überraschend den Pfaff-Creative Pokal für den besten Verein gewonnen. Mission war es also, den Pokal auch in diesem Jahr zu holen. Leider konnte dieses Ziel aufgrund der starken polnischen Teams nicht erreicht werden. Am Ende wurde es der 3.Platz hinter den beiden Mannschaften aus Wroclaw. Trainer Robert Peche war dennoch zufrieden: "Wir sind wieder bestes deutsches Team geworden und waren nicht so weit weg von der Pokalverteidigung. Die polnischen Gäste haben sich den Pokal redlich verdient." In der Endabrechnung fehlte den Radebeuler Fechtern praktisch eine Silbermedaille. Dafür hingen die Trauben aber in diesem Jahr zu hoch.

Für die besten Radebeuler Einzelergebnisse sorgten mal wieder Leona Vogel und Arwen Borowiak. Beide konnten sich am Ende die Bronzemedaille im Turnier des Jahrgangs 2001/2002 umhängen. Beide gehören zum jüngeren Jahrgang, konnten sich aber gegen die ältere Konkurrenz durchsetzen. Leona musste sich im Halbfinale der späteren Siegerin Julia Morgenroth aus Weida geschlagen geben. Arwen Borowiak verlor gegen den Leipziger Koval knapp mit 9:10. "Beide konnten kämpferisch und fechterisch überzeugen. Sich gegen die 2001er zu behaupten, ist schon stark." freuten sich die Trainer.


Emilia Keller und Julie Jouaux komplettierten mit ihren Finalplätzen den Erfolg im Jahrgang 2001/2002. Emilia erreichte, nach einer knappen 6:5 Niederlage gegen Leia Freye im Viertelfinale, den 5.Platz. Julie verlor gegen Vereinskameradin Leona Vogel und konnte sich über den 8. Rang freuen. Hendrik Lenk kämpfte sich bravourös, als einer von drei 2002 geborenen Fechtern, in den 16er Direktausscheid. Charlotte Heinrich-Lindner konnte sich ebenfalls ins Tableau der besten 16 vorfechten, musste sich hier aber der Thüringerin Freye beugen. " Charlotte hat fechterisch und technisch mit den besten Eindruck hinterlassen, die Entwicklung ist hier unverkennbar positiv." freute sich Trainer Robert Peche über das Abschneiden der Radebeulerin. Yanik Czernotzky und Tilman Brosche erreichten die 3.Runde im Wettbewerb, was für beide ebenfalls als gutes Ergebnis zu werten ist. Nur Constanze Hohenstein musste sich knapp in der ersten Runde verabschieden, hier fehlte einfach ein bisschen die Wettkampferfahrung der letzten Monate.

Im Jahrgang 2003 und jünger waren mit Patrick Wolf und Cora Schaller unsere jüngsten Wettkampffechter am Start. Cora erreichte die Finalrunde, verlor hier aber gegen die Petersen aus Altenburg. Insgesamt ein sehr guter 6.Platz für die junge Radebeulerin.

Patrick Wolf konnte sich mit nur einer Niederlage ins Viertelfinale fechten, verlor hier aber absolut die Nerven und musste sich mit dem 5.Platz zufrieden geben. "Hier war mehr drin, über die Art und Weise der Niederlage werden wir sprechen müssen." so Trainer Hubert Peche nach dem Turnier.