3. Radebeuler Fechtcup- Voller Erfolg für Sportler und Verein



Am Sonntagabend ging mit dem Open Air Finale auf dem Anger in Altkötzschenbroda der 3. Radebeuler Fechtcup zu Ende. Über drei Tage hatten sich über 180 Fechter aus Deutschland, Tschechien und Polen mit Degen und Florett gemessen. " Wir konnten wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahlen zum Vorjahr hinlegen. Erstmals sind auch viele Fechter aus Polen und Tschechien angereist. Dieses internationale Starterfeld wollten wir haben", sagte Vereinsvorstand Enrico Borowiak nach dem Turnier. Unterstützt wurde das Turnier durch viele fleißige Helfer und Sponsoren des Vereins. Vor der Halle präsentierte sich das Autohaus Peschel mit drei Fahrzeugen, und auch beim Finale stand ein Opel an der Fechtbahn. Weitere Unterstützer aus der Region waren die BKK Medicus Krankenkasse, Stadtwerke Elbtal, Bayer Events, Elektromeister Ralf Buchert, die Baumschule Schuhmann, Intersport Mälzerei und die Sparkasse Meißen. Fechtausrüstungen und Preise für die Teilnehmer kamen von Leon Paul London, Artos und Fechtsport Kindermann.

Beim Open Air Finale am Sonntag konnten über 100 Zuschauer sehen, wie der Berliner Degenfechter Manuel Erdmann seinen Konkurrenten Florian Gerlach aus Potsdam  besiegte und sich, nach Platz Zwei im Vorjahr, den Fechtcup in dieser Disziplin holte. Im Damendegen gewann Juliane Liebstein aus Bautzen den Fechtcup, nachdem sie in einem spannenden Finalkampf mit 15:13 gegen die Radebeuler Fechterin Deborah Schmidt gewonnen hatte. Auch im Herrendegen der Jugend sprang eine Silbermedaile für den lokalen Fechtverein heraus. Fabian Kühne konnte sich mit Siegen im Direktauscheid gegen den Jenaer Enrico Sourisseaux und den Tschechen Ladislav Berco für das Finalgefecht auf der Hochbahn vor dem Hotel "Goldener Anker" qualifizieren. In einem actiongeladenen Gefecht konnte sich am Ende der Dresdner Sportschüler Marcel Chromko mit 15:12 durchsetzen. Im Finale der Jugend im Damendegen konnten die Zuschauer mit Weronika Luszcz und Agnieska Gryzka zwei polnische Mädchen vom KS Spada Wroclaw auf der Planche beobachten, wobei sich Letztere am Ende durchsetzte. Beste Radebeulerin war Clara Schindler auf dem 3. Platz. "Sportlich bin ich ganz zufrieden, der Fechtcup war ein letzter Test für die Degenfechter vor den Landesmeisterschaften und was ich gesehen habe, war überzeugend", freute sich Trainer Robert Peche über das Abschneiden seiner Schützlinge.

Zufrieden war der Trainer sicher auch am Samstag nach den Florettwettkämpfen. Im Herrenflorett der Aktiven wurde es am Ende richtig spannend. Im Finale standen sich Hans Günther vom Dresdner FC und Joel Lachnitt vom Fechtclub Radebeul gegenüber. Nachdem der Dresdner sich bereits eine 14:8 Führung erfochten hatte, setzte Lachnitt zur Aufholjagd an. Unter dem Jubel der Zuschauer kam er bis auf 14:14 heran, musste dann aber den entscheidenden Siegtreffer von Hans Günther hinnehmen. Souveräne Siegerin im Damenflorett der Aktiven wurde Tina Weckschmied vom Fechtclub Radebeul. In dem gemeinsam mit den Männern ausgetragen Wettbewerb holte sie sich den 3. Platz und gewann als beste Frau den Fechtcup im Damenflorett. Cornelia Härtelt komplettierte mit dem 2. Platz im Damenflorett den Radebeuler Erfolg. Im Herrenflorett der Jugend dominierten die Fechter aus dem polnischen Wroclaw das Turnier und holten alle Medaillen. Turniersieger wurde Andrzej Rzadkowski vor Domenik Samorek. Im Damenflorett der Jugend gewann Laura Weigand vom Fechtclub Leipzig das Turnier

In den Schülerjahrgängen wurde das Turnier als Kreis-, Kinder-und Jugendsportspiele ausgetragen und auch hier gab es Erfolge zu bejubeln. Im Herrenflorett des Jahrgangs 2002 besiegte der Radebeuler Hendrik Lenk im Finale seinen Mannschaftskameraden Arwen Borowiak knapp mit 5:4 und gewann Gold. Die dritten Plätze gingen an Yanik Czernotzky und Tilman Brosche. Im Jahrgang 2000 musste sich der Coswiger Joey Köhler im Finale nur dem Hallenser Markus Praus beugen und wurde Zweiter. Bronze gewannen Sebastian Kobel aus Radebeul und Anton Günther vom Dresdner FC.

Im Damenflorett des Jahrgangs 2002 siegte Leona Vogel in einen spannenden Finalgefecht gegen Clubkameradin Charlotte Heinrich-Lindner. Die Bronzemedaillen gingen hier an Isabella Lindner und Constance Hohenstein vom Fechtclub Radebeul. Im Jahrgang 2000 konnte Millie Williams ihren Titel vom letzten Jahr verteidigen. Silber ging an Luise Escher, die Bronzemedaillen an Franka Zoitke und Emilia Keller.

Bei den Bambinis der Jahrgänge 2004 und jünger konnten sich Johanna Vatterott und Björn Al Haweidi Alsaleh vom Fechtclub Radebeul die Goldmedaille um den Hals hängen. Silber ging an Anne Butkereit und Linus Hohenstein. Bronze gab es für Emily Jorswieck und Julien Wolf.

Schon am Freitag hatte es ein Turnier für Anfänger in der Elbsporthalle gegeben. 40 Anfänger aus dem Fechtclub Radebeul bestritten hier ihr erstes kleines Turnier. Veronika Kobel sicherte sich  den Sieg im Damenflorett, bei den Herren gewann Sebastian Dittrich das Turnier. Mit dem Degen triumphierten Vincent Schilling und Maika Obier.

"Die drei Tage waren ein Fest für den Fechtsport. Wir danken den Sponsoren, Helfern, Eltern und vielen Fechtern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr", so das Fazit des Vereinsvorsitzenden Hubert Peche.

Bilder - KKJSS 2012 Impressionen
Bilder - KKJSS 2012 Siegerehrungen
Bilder - Radebeuler Fechtcup 2012