Fechtclub Radebeul gewinnt Albert-Gipp Pokal



Die Nachwuchsfechter des Fechtclub Radebeul gewannen am Samstag in Bad Düben mit einer geschlossenen Teamleistung den Albert-Gipp-Pokal vor den Fechtclubs aus Schkeuditz und Halle. Nach dem Pfaff-Pokal im Dezember ist dies nun schon der zweite Pokalerfolg für den Fechtclub Radebeul. "Wir sind stolz und denken, der Pokalerfolg ist ein Zeichen für die gute Arbeit, die im Nachwuchsbereich geleistet wird", sagte Trainer Robert Peche nach dem Turnier.

Garant für den Erfolg waren die Einzelleistungen der jungen Florettfechter. Jede Platzierung unter den besten Acht brachte Punkte für die Gesamtwertung.

Die Goldmedaille im Herrenflorett im Jahrgang 2002 ging wieder einmal an Arwen Borowiak, der sich im Finale gegen den Schkeuditzer Vincent Rehn durchsetzen konnte. Rehn hatte zuvor im Halbfinale mit seinem Sieg den zweiten Radebeuler Starter Hendrik Lenk auf den Bronzerang verwiesen.

Im Herrenflorett des Jahrgangs 2000 wurde Joey Köhler bester Starter des Vereins und belegte den 9.Rang.

Im Damenflorett konnte Isabella Lindner sich die Silbermedaille holen. Im Halbfinale siegte sie gegen Felicitas Grollmisch, musste sich dann aber im Finale der Hallenserin Jennifer Balle geschlagen geben. Leona Vogel wurde Dritte, sie hatte im Halbfinal gegen Balle mit 7:8 verloren. Abgerundet wurde der Erfolg durch den 7. Platz von Charlotte Heinrich-Lindner

Im Jahrgang 2000 konnte sich Millie Williams die Bronzemedaille sichern. Erst im Halbfinale unterlag sie der Dresdnerin Linda Sterzik.

Leider war der Pokal am Ende des Turniers vom Vorjahressieger Schkeuditz vergessen wurden. Die Pokalfeier wird also spätestens im Rahmen des Fechtcups in Radebeul stattfinden.