Challenge Wratislavia



Halb Sieben in der Frühe ging es am Samstag in Richtung Osten nach Polen zur 35. Internationalen Challenge Wratislavia 2012. Im Jahrgang 2001 und jünger waren 133 Starter aus Polen, Deutschland, Singapur, Ungarn, Kroatien, Russland, Littauen, Rumänien, Holland und Schweden angereist.

Bei polnischen Turnieren gibt es grundsätzlich nur eine Einordnungsrunde, die immer zuerst nach der polnischen Rangliste und dann nach Nationen gesetzt wird. Nach der ersten Runde scheiden 30% aus, 70 % gehen in den Direktausscheid (DA). So wurde im Jahrgang 2001+ ein 128er DA gefochten und im Jahrgang 99/00 ein 256er DA.

Für Arwen lief die erste Runde sehr gut, bis auf ein Gefecht, was nach Verlängerung 1:2 verloren ging. Damit war der Einzug in der folgenden 128er DA gebucht. Hier gab es sogar ein Freilos, gesetzt auf Rang 17, was den gefechtlosen Weitergang in den 64er DA zur Folge hatte. Mit einem klaren 8:2 Sieg gegen den Polen Sowa (2005) zog Arwen in den 32er DA ein. Hier traf der junge Radebeuler Fechter auf den Schweriner Paul Martin Manheim (2001) und konnte auch dieses Gefecht mit 8:4 für sich entscheiden. Erst im 16er DA wurde Arwen von dem Russen Volkoskiy (2001) gestoppt. Bis zum 4:4 lief das Gefecht ausgeglichen, dann aber fand Arwen keinen Weg mehr, die russischen Angriffe zu parieren und musste noch vier Treffer einstecken und erreichte damit Platz 12 von 133 Fechtern in der Gesamtwertung. Ein achtbares Ergebnis für den noch jungen Fechter und eine gute Ausgangsposition für die kommende Saison, in der Arwen in Sachsen im höheren Jahrgang fechten wird.

Bericht von Enrico Borowiak

Bilder (von Enrico)