Glasmacherpokal Weisswasser



Heute fand in Weißwasser zum zweiten Mal der Teamwettkampf um den Glasmacherpokal statt, welches vom veranstaltenden Fechtverein Weißwasser herrvoragend organisiert wurde. Insgesamt sechs Mannschaften, Weiswasser, Bautzen, Görlitz, Dresden und Radebeul, hatten gemeldet. Der Fechtclub Radebeul hatte gleich zwei gemischte Nachwuchsteams am Start:

Die Radebeuler "Devils" mit Julie, Hannes und Arwen, sowie
die Radebeuler "Angels" mit Franka, Tilman und Sebastian

Für die jungen Fechter aus Radebeul war es der erste Wettkampf mit Konkurrenten aus anderen sächsischen Vereinen. Die Mannschaften hatten bei diesem Turnier nichts zu verlieren, sondern sollten ihren derzeitigen Leistungsstand hier einer realistischen Prüfung unterziehen.

Die Angels waren die jüngste Mannschaft im Turnier und ließen es sich trotzdem nicht nehmen, ihre Gegner zu ärgern. Gegen die Mannschaft Weißwasser/Görlitz fehlte nur ein einziger Treffer zum Sieg. Heute mussten sie sich den teilweise drei Jahre älteren Gegnern beugen und belegten Platz 6. Trainerin Tina Weckschmied sieht jedoch große Möglichkeiten: "Alle Mannschaftsmitglieder haben erst vor Kurzem mit dem Fechten angefangen, aber haben konzentrierte und technisch sehr schöne Gefechte abgeliefert. Bis zum Schluss haben sie nicht aufgegeben und gezeigt, dass sie in der Zukunft sehr viel mehr um den Sieg mitreden werden."

Die Devils lieferten wohl den nervenaufreibendsten Mannschaftskampf. Gegen die Mannschaft Weißwasser/Görlitz entschied Julies letztes Gefecht Sieg oder Niederlage. Hier bewies sie absolute Nervenstärke und gewann in letzter Sekunde 2:3. Nur knapp verfehlten sie dennoch eine Medallie und belegten den 4.Platz in der Gesamtwertung. Vereinstrainer Robert Peche sagte nach dem Turnier: "Das Ergebnis war heute nicht entscheidend, auch wenn eine Medaille schön gewesen wäre. Die Kinder sollten Wettkampferfahrung sammeln und sich so zusätzliche Motivation für ihr weiteres Training holen."

 

Am Ende des Tages kehrten die Radebeuler Fechtkids mit einer Menge neuer Turniererfahrungen und mit viel Ehrgeiz für die kommenden Aufgaben zurück. Insgesamt ein rundum gelungenes Auswärtsturnier.