Wittenauer Fuchs - Radebeuler räumen Medaillen ab



Beim internationalen Turnier "Wittenauer Fuchs" in Berlin konnten die Radebeuler Nachwuchsfechter im Florett wieder ordentlich Medaillen nach Hause holen. Im Herrenflorett des Jahrgangs 2002 gab es einen überragenden Dreifacherfolg. Alle Medaillen gingen an den Fechtclub Radebeul!

Im Feld der 13 Starter sicherte sich Hendrik Lenk seinen ersten Turniersieg. Nach dem Finale lag er mit vier Siegen gleichauf mit seinem Mannschaftskamerad Arwen Borowiak. Im Stichkampf siegte Lenk dann mit 5:3 und verwies Arwen Borowiak auf den Silberrang. Tilman Brosche sammelte im Finale drei Siege und jubelte am Ende über Bronze. "Die Jungs haben heute von Anfang an Gas gegeben, haben sich gegenseitig gepuscht und sind verdient auf dem Treppchen gelandet", freute sich ihr Trainer Robert Peche.

Auch im Damenflorett der Jahrgänge 2001 und 2002 regnete es Medaillen. Die Radebeulerin Julie Jouaux (2001) gewann Silber hinter der Weidaerin Julia Morgenroth. Emilia Keller vom Fechtclub Radebeul holte Bronze. Eine weitere Silbermedaille sicherte sich im Jahrgang 2002 Leona Vogel. Über zwei Runden zeigte sie konstante Leistungen und setzte sich gegen zehn weitere Starterinnen durch. Nur der Cottbuserin Krause musste sie den Vortritt auf den ersten Platz gewähren.

Nicht ganz so weit vorn landeten die Fechter des Jahrgangs 2000. "Die 2000er haben es deutlich schwerer, die Konkurrenz ist etabliert und es ist ein weiter Weg, sich da vorn rein zu fechten", fasste Robert Peche seine Analyse zusammen. Joey Köhler erreichte im Herrenflorett die zweite Runde, schied dann aber aus. Luise Escher, Franka Zoitke und Millie Williams kämpften im Dammenflorett wie die Löwinnen und zogen sicht achtbar aus der Affäre. Bestes Ergebniss war der xx Platz von Millie Williams.